Sonntag, 5. Mai 2013


Liebe Freunde,

...wie schnell die Zeit vergeht - schon wieder eine Woche um. Die Sonne macht sich rar - schade.
Wir alle haben ihre Wärme und ihr Licht dringend nötig. Hoffen wir, dass das Wetter nun endlich beständig ist.

Was lässt uns unser Leben so leben, wie wir es tun? Das Elternhaus, das uns über die Maßen prägte, unsere Geschwister, Lehrer, Freunde? Was genau lässt uns so und nicht anders handeln! Was lässt uns misstrauisch, nachtragend oder wütend sein? All die Emotionen, die uns den lieben langen Tag "bewegen"!

Es gibt Tage, da sind wir gut "drauf", an anderen scheint alles "schief zu gehen"! Sind wir mit dem berühmten linken Fuß aufgestanden? Was lässt uns in welcher Stimmung bereits "aufwachen" aus dem Schlaf (dem kleinen Bruder des Todes)? Freuen wir uns auf den neuen Tag? Sind wir glücklich zu leben und sind dankbar, dass wir leben? Gehen wir mit Schwung aus dem warmen Bett oder wälzen uns noch ein paar Mal, um nicht in den öden Alltag zu müssen?!

Viele "träumen" gerne weiter mit dem Ziel, sich der Realität zu entziehen! Aber was ist "real"? Alles, was ich mir "erschaffen" habe, ist für mich "real"!. Mein Alltag, meine Familie, Freunde, mein Beruf,
mein Umfeld. Ich habe es mir "erschaffen": Meine Seele hat sich genau diese Umgebung "ausgesucht", um möglichst viele Umstände zu haben, die mir helfen, mich an mich "SELBST" zu erinnern.

Welche Vision habe ich? Möchte ich weiterhin meinen "All(ALL-EINS-SEIN)TAG "rumbringen" so gut es geht? Möglichst wenig Unvorhergesehenes erleben? In meiner "Komfortzone" bleiben.....mich durchs Leben "schummeln".....? Oder stelle ich mich meinem Ziel? Und gehe Schritt für Schritt in eine neue Zukunft, eine Zukunft, die mein Herz erfüllt?! Mit welcher inneren Einstellung bewege ich mich durch mein Leben? Immer wartend, dass sich aus dem NICHTS etwas Neues, Besseres auftut?

Wie kann aber etwas Neues, Besseres kommen, wenn ich weiterhin dasselbe denke, wie gestern, vor ein paar Tagen, einer Woche, vor einem Jahr? Die allermeisten Menschen haben mindestens ein in den allermeisten Fällen mehrere Talente. Also Dinge, die ihnen leicht fallen, die sie lieben zu TUN. Schreiben, malen, tanzen, kochen, singen, Handwerkliches herstellen, mit Kindern spielen, anderen etwas "lehren".

Ohne Ausnahme besitzt jede/jeder von uns solch aussergewöhnliche Fähigkeiten. Aber was tut der normale Mensch? Er geht einer "Arbeit" nach, nur um seinen "Lebensunterhalt" zu verdienen? Macht Dinge, die ihn runterziehen, wo er keine Freude spürt, sich durch den Tag schleppt - immer den Blick auf den zu erwartenden Feierabend. Dass so ein Leben "keine Freude" macht, ist jedem von uns klar. Die meiste Zeit des Tages (Lebens) in unguten Umständen verbringen und immer in der Erwartung, dass etwas Besseres kommt. Viele Menschen "verlegen" ihr "LEBEN" auf später, wenn ich mal in Rente bin...., dann! Leider erleben viele "ihre Rente" gar nicht. Leben findet JETZT, hier statt. Wir leben immer nur im JETZT, es gibt kein Gestern und kein Morgen - es gibt immer nur ein JETZT. Und ich habe JETZT die Möglichkeit mich auf das Schöne zu konzentrieren. Ich habe JETZT die Möglichkeit meinem Leben eine neue Richtung zu geben. Mit einem kleinen, ersten Schritt. Ein Schritt, der mir leicht fällt.

Die Gefahr besteht bei vielen (mich eingenommen), dass ich mir ein so hohes Ziel setze, dass mich der erste Schritt bereits "erschreckt" und ich ihn dann gleich bleiben lasse. Das sieht man schon an den Vorhaben der Menschen, die sich für das Neue Jahr viel vornehmen: mehr Sport, gesünder essen, weniger fernsehschauen etc.  Das sind aber "zu viele andere Dinge". Da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, schreckt ihn das viele Neue ab und er lässt es gleich.

Es dauert mindestes 28 Tage steter Wiederholung, bis sich ein neues Verhalten integriert. Das liegt an den Nervenverbindungen. Es muss einfach etwas eine ganze Zeit wiederholt werden, bis es sich integriert und zu einer Gewohnheit geworden ist. Also immer erst eine Sache vornehmen, die man dann auch wirklich "durchzieht". Wenn dann die 4 Wochen vorbei sind, hat sich das Neue integriert und läuft automatisch, ohne dass man dauernd daran denken muss. Es ist ins "Unterbewusste" gesunken und von dort aus läuft es "wie von selbst".

Wir wissen es noch beim Autofahren lernen. Anfangs musste man stets an alles denken: kuppeln, schalten, bremsen, Gas geben, in den Rückspiegel schauen etc. Aber je öfter man fährt, desto automatischer läuft alles ab und heute geht es uns allen so: Man fährt eine Strecke, kommt an und hat überhaupt nicht darauf geachtet, was alles zu tun war. Wir waren gedanklich entweder auf ein Gespräch oder auf das Radio konzentriert. Unser Körper "arbeitet" auch "automatisch", wir müssen auch nicht darüber nachdenken, ob wir atmen, uns bewegen oder laufen.

Also, wenn wir ein Ziel, eine Vision, einen Traum haben: Beginnen wir mit dem ersten Schritt. So hat jeder Erfolgreiche begonnen. Sei er noch so klein, ist die Änderung "noch so unbedeutend". Etwas anderes zu tun, als gestern, eine andere Strecke zur Arbeit gehen oder fahren ist für viele schon etwas Aufregendes und es regt sich erst mal Widerstand. Ich kenne die eine Strecke doch, die "fährt" sich von selbst, bei einer anderen Strecke muss ich aufmerksam sein, mich "konzentrieren", damit ich richtig abbiege etc. Aber nur wenn ich etwas "anderes" tue, kann sich etwas "anderes", im besten Falle etwas Besseres, in meinem Leben zeigen.

Viele Menschen, die ich frage, was ihnen Freude macht, müssen erst überlegen. Was sie aber nicht möchten, das können sie mir sofort aufzählen. Ohne Ziel kein Weg.

Also traut Euch, wagt es eine neue Richtung einzuschlagen. Macht immer mehr das, was Euer "Herz zum Singen" bringt. Das lässt Euch wohl fühlen und je mehr Zeit Ihr im "Wohlfühlmodus" verbringt, desto besser fühlt Ihr Euch. Je besser Ihr Euch fühlt, desto mehr "Situationen"/Umstände" "kommen auf Euch zu. Das "Leben" kommt Euch entgegen. Ohne Mühe - einfach so werden immer angenehmere Dinge in Euer Leben kommen.


Als ich mit 17 Jahren aus dem Mecklenburgischen
nach Berlin kam, reiste ich zu Fuß
und benötigte mehrere Tage dazu,
denn ich besaß nichts abgesehen von meinen Händen,
meinem Verstand und einem Traum.
Dem Traum von einem Weltgeschäft à la Fugger,
wie ich es als Jugendlicher nannte.
Es war der Traum von einem Unternehmen,
welches durch ständige Erfindungen
und den unternehmerischen Weitblick dazu beiträgt,
Wissen und Wohlergehen der Menschheit zu steigern
und welches – das war meine feste Überzeugung –
gerade in dieser Kombination wirtschaftlich ist.
Es war der Traum von einem Unternehmen,
das der doppelten Verantwortung des Unternehmers
gerecht wird, derjenigen gegenüber sich selbst
und seinen Angestellten,
und keiner geringeren als derjenigen gegenüber der Welt,
die ihn umgibt.
(Werner von Siemens, deutscher Ingenieur und Unternehmer,
Begründer des Siemens-Konzerns, 1816-1892)

Ok - so gross muss Deine Idee nicht sein, doch vergiss eines nicht:
Je größer die Idee, desto einfacher ist, dass sie dich ans Ziel bringt.

Wie du deine Idee verwirklichst, ist zweitrangig, wichtig ist,
dass sie dich zum Träumen bringt und du dich und andere Menschen
begeistern kannst.

Keine Idee ist die schlechteste Idee!

Wenn deine Idee dich nervös macht, dich zum Träumen bringt,
Dich motiviert und Du ungeduldig bist und es nicht erwarten kannst,
bis die Verwirklichung beginnt, 
dann ist es ganz sicher eine Idee, der Du nachgehen solltest!

In diesem Sinne - geht den ersten Schritt - es lohnt sich!
lichst Petra







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