Sonntag, 7. Juli 2013

Das Geheimnis der Ausstrahlung

Liebe Freunde,

heute wenden wir uns der Ausstrahlung zu. Was strahle ich aus und wen oder was ziehe ich damit in mein Leben?


Ausstrahlung - ein Wort, das gerne verwendet wird, aber die Bedeutung ist den meisten von uns nicht wirklich klar. Alles was ich fühle, glaube, "strahle" ich aus. Alles, was es in meinem Herzen "fühlt" zieht Menschen und Umstände an.

An den Menschen und Ereignissen, die wir in unser Leben ziehen, können wir - mit einiger Übung - erkennen, was es in uns denkt und - vor allem - fühlt! Man kann sagen, dass wir einen "innerlichen Magneten" haben, der alles in unser Leben "zieht"! Das fatale ist, wir sehen "nur an den Ergebnissen", was wir "ausstrahlen". Gefallen uns die Ereignisse und Menschen, ist alles gut, gefallen sie uns nicht, geht die Suche los.

Unser Herzmagnet wirkt auf vier verschiedenen Arten:

Er zieht Gleichartiges, Gegensätzliches, Abgelehntes oder ein "Wunder" an.

Wenn wir etwas Ähnliches oder Gleichartiges in unser Leben ziehen, fühlt sich das vertraut an. Wenn man bei dem Gegenüber erkennt, dass man viele Gemeinsamkeiten hat, spürt man sofort eine Geborgenheit. Man fühlt sich "angekommen", "angenommen", verstanden. Man versteht sich auch ohne Worte. Man spürt bei so einer "Ähnlichkeit" nicht nur den anderen, sondern vor allem sich selbst.
Das ist die erste Wirkung des Spiegels.

Wir ziehen das Gegenteil an oder fühlen uns vom Gegenteil angezogen. Diese Person vermittelt uns weniger das Gefühl von Vertrautheit als jemand mit überwiegend ähnlichen Eigenschaften. Daraus ergeben sich zwei mögliche Varianten: Entweder finden wir es spannend mit diesem Gegenüber oder es führt immer wieder zu Reibereien. Aber auch da spüren wir uns , wo wir stehen. Wir können dann entscheiden, wir wir uns entwickeln möchten.

Die dritte Möglichkeit ist, dass wir anziehen, was wir ablehnen. Das scheint in sich ein Widerspruch zu sein. Es gibt Menschen, die ziehen immer wieder eine bestimmte Art von Partnern an, entweder welche, die sie verlassen, betrügen, sie belügen etc. Wenn wir etwas ablehnen, ist die Situation mit sehr starken Gefühlen verbunden, Gefühlen der Ablehnung. Und dabei entsteht ein "innerer Film" auf unserer Leinwand. Je mehr wir über das "Abgelehnte" nachdenken, grübeln, uns "vorstellen, desto "plastischer" wird dieser "Film". Und irgendwann "erscheinen wir als Hauptdarsteller in "unserem eigenen Film und wundern uns, dass genau das erscheint, was genau wir nicht erleben möchten. Das kann eine Eigenschaft oder ein Umstand oder auch eine Äußerlichkeit sein.

Da gibt es eine Geschichte von einer Dame, die sich in einer Partnerbörse anmeldete. Sie erstellte ihr Profil und schrieb, was sie nicht möchte: Nämlich Männer, die eine Halskette um den Hals haben und sie möchte auch nicht nur eine "Affäre". Und was war: Sie bekam fast ausschließlich Angebote von Männern mit Goldkettchen um den Hals, die auf eine Affäre mit ihr aus waren. Sie schrieb auch noch, dass Porschefahrer große Chancen bei ihr haben, aber ein solcher meldete sich gar nicht.

Das ist ein wunderschönes Beispiel dafür, dass das was wir ablehnen, wir mit gesetzmäßiger Sicherheit in unser Leben ziehen.

Ich könnte aus meinem Leben etliche Beispiele berichten. Denkt mal nach, ob Euch die eine oder andere Situation in Eurem Leben ebenso begegnet ist. Manche "betiteln" sie als "selbst erfüllende Prophezeiung". Aber es ist ganz einfach das Resonanzgesetz.

Der vierte Punkt der Anziehung unseres Magneten ist, dass etwas "Unerklärliches", also ein "Wunder" geschieht. Wenn wir offen sind, weder das eine komplett ablehnen, noch das andere "unbedingt" haben wollen, sondern offen sind, geschehen Wunder.

Vielen ist es bestimmt schon passiert, dass sie "unbedingt" einen Partner "wollten". Sie dachten häufig daran, teils mit Erwartung, teils mit Sorge und "fühlten" den Mangel, dass der "ersehnte" Partner noch nicht in Erscheinung getreten ist. Das kann Monate, Jahre so gehen. Man versteht nicht, warum immer die anderen Männer/Frauen kennen lernen, aber man selbst nicht.

Und dann, irgendwann, ist der Punkt erreicht, wo man denkt und fühlt: Mir geht es so super gut, auch ohne Partner, eigentlich brauche ich gar keinen oder mehr noch, ich "möchte gar keinen mehr", taucht er oder sie auf. Warum?  Weil das Wesentliche geschah: Wir haben "los gelassen". Das kann kein willentlicher Akt sein, aber das "Los lassen" fängt mit der Absicht, mit der Entscheidung an "los lassen zu wollen". Und dann irgendwann haben wir los gelassen.

Wenn wir mit uns selbst im "Reinen" sind, wenn wir nicht im "brauchen" sind, fühlt sich ein Mensch angezogen, der auch gut ohne Partner leben kann. Dann geschieht das Wunder.

Wir ziehen natürlich auch Partner an, die "brauchen", wenn wir "brauchen" und jeder erhofft sich vom anderen, dass er ihm etwas gibt, das er sich selbst nicht geben kann. Aber dann ist die Beziehung vom Mangel geprägt - denn der, der "braucht" hat noch nicht. Und Mangelgedanken/gefühle ziehen Menschen an, die auch im Mangel sind. Dann möchte jeder etwas vom anderen, kann aber selbst nichts geben. Dass solche Beziehungen nicht erfüllt oder glücklich sein können, ist nachvollziehbar.

Wir können "üben" wie wir auf andere Menschen "wirken". Begegnen uns vorwiegend freundliche Personen oder eher unfreundliche. Begegnen uns Menschen, die Ruhe ausstrahlen oder eher "hippelige". Daran können wir erkennen, was unser Magnet gerade "ausstrahlt". Wir brauche dann nicht über die "unfreundlichen Mitmenschen" lästern, sondern uns fragen, welche "Stimmung" wir gerade ausstrahlen. Das ist das Schöne an dem "Spiegelgesetz": Zuverlässig dürfen wir erkennen, was wir aussenden. Gefällt uns das Ergebnis nicht, sind wir gut beraten, uns um unser "Inneres" zu kümmern.

Sehr schnell erkennen wir im "Außen, ob unsere Bemühungen von Erfolg gezeitigt sind.

Das bedeutet aber nicht im Umkehrschluss, dass wir "unbedingt mit jeder Person, die uns über "den Weg läuft" "very best friend" sein sollen. Denn wenn unser "Gefühl - die wirklich untrügliche "Antenne" signalisiert - in der Anwesenheit jenes Menschen fühle ich mich nicht "wohl", bedeutet es einfach auch, dass unsere "beiden" Magneten einfach nicht zueinander passen.

Unser Bauchgefühl, das Barometer schlechthin hat seinen "Zweck". Wenn mir ein "vielleicht zukünftiger Partner" begegnet und ich habe ein "komisches Gefühl in der Magengegend, obwohl viele rationale Argumente für eine Partnerschaft sprechen würden, dann sollen wir unbedingt auf diese wichtige "Warnung" hören und sie nicht ignorieren.

Denn unsere Intuition (auch Bauchgehirn genannt) kann in einer Sekunde 50 Millionen mal mehr "Informationen" aufnehmen, als unser rationaler Verstand durch "nachdenken" erfassen könnte.

Lassen wir uns "von schönen Worten" nicht beeindrucken, sondern nehmen sehr genau wahr, wie wir uns "fühlen" während wir mit der anderen Person zusammen sind.

Jeder hat das vielleicht schon erlebt: Wir fühlen uns gut und unser Partner kommt nach Hause und die guten "Gefühle" sind auf einmal weg. Diese Empfindungen sollte man nicht zur Seite schieben (der Verstand tut das gerne), sondern wahr nehmen.

                     Sprache wurde erfunden, um Gefühle zu verbergen!

Wir kennen das alle: Jemand erzählt uns etwas und eine innere Stimme erspürt, dass die Worte nicht mit dem übereinstimmen, was die Person "von sich gibt". Wenn beides kongruent ist, dann nennt man so jemanden authentisch. Und in der Gegenwart solch einer Person fühlen wir uns wohl.

Also - werden wir immer "feinfühliger" im Umgang mit uns und anderen!

Ich wünsche Euch, dass Ihr immer mehr auf Eure Wahrnehmung achtet!

❤ lichst Petra












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