Montag, 24. Juni 2013

LIEBE FREUNDE,

ich hoffe, Ihr habt die heißen Tage gut überstanden....nun können wir ja wieder eine Woche durch schnaufen....!

Kennt Ihr das auch? Es wiederholen sich immer wieder bestimmte Situationen im Leben, man zieht immer wieder den gleichen Typ Partner an und wundert sich! Was führt dazu, dass sich bestimmte Umstände in unserem Leben mit schöner Regelmässigkeit manifestieren! Das hat sich bestimmt schon jede/jeder einmal gefragt.

Wir haben bestimmte Muster, die uns immer wieder "gleich" handeln lassen. Das fatale, wir erkennen sie nicht, weil sie tief in unserem Unterbewusstsein gespeichert sind. Wenn sich für uns positive Dinge zeigen, ist ja alles in wunderbarer Ordnung! Wenn es aber ungemütlich wird, macht es Sinn, sich mit professioneller Hilfe diesem bestimmten Thema zuzuwenden.

Wir haben irgendwelche Phobien, wie Flugangst, Angst im Aufzug zu fahren, Angst vor Höhe, Angst vor engen Räumen, vor Hunden, vor Menschenansammlungen. Warum haben wir das eigentlich? Meistens wissen wir nicht, woher diese Ängste kommen. Aber sie belasten unser Leben mehr oder weniger massiv.

Der Grund ist, dass Traumata aus vergangenen Leben oder frühester Kindheit Seelenanteile "abgespalten" haben. Das bedeutet, dass wir unser "eigentlich volles Potential von 100 %" nicht ganz zur Verfügung haben. Wir können nicht all das leben, was unsere Seele "eigentlich" möchte.

Die Kritiker werden einwenden, dass natürlich alle Menschen nicht die gleichen Begabungen haben können. Das ist sicher richtig, aber jeder Mensch hat Fähigkeiten, kann etwas besonders gut oder meistens mehrere Dinge, für die er oder sie großes Talent haben.

Es gibt erfolgreiche und erfolglose Menschen - warum? Sicher nicht, weil die "Erfolgreichen" besonders intelligent oder talentiert sind. Sondern weil sie nicht jene "Blockaden" haben, die sie von ihrem Erfolg abhalten.

Viele Menschen haben immer wieder Zipperlein. Sie gehen zum Arzt, Heilpraktiker und möchten gerne, dass er sie wieder "weg macht". Was bedeutet es aber, dass sich immer wieder mal etwas zeigt, was wir als Unpässlichkeit bis zu chronischer Krankheit diagnostizieren lassen. Solche "körperliche Begleiterscheinungen" wollen uns nur eines: Aufmerksam machen auf jüngere Anteile in uns, jünger bedeutet von diesem Leben als Kind oder früheren Leben.

Wenn wir früher einmal "schlimmes" erlebt haben, ob es Missbrauch war, Mord, Krieg oder Tod durch Naturkatastrophen, oder ob wir Zeuge eines Ereignisses waren, das wir nicht "verkraften" konnten, haben sich Teile unserer Seele abgespalten bzw. sie sind noch bei uns, brauchen aber unsere Zuwendung als Erwachsener. Viele sprechen immer vom inneren Kind. Wenn dies angesprochen wird,  handelt es sich um das kleine Mädchen, der kleine Junge, der wir einmal waren.

Wenn aber von einem jüngeren Teil (einer jüngeren Petra, Sabine, Klaus oder Thomas) gesprochen wird, bedeutet es, dass dies ein Teil eines anderen Lebens ist, das unserer Zuwendung bedarf.

Michael Reiter, Heiler aus München, arbeitet mit einer Methode, die "ihn gefunden hat", wie er es ausdrückt. Ich hatte die Gelegenheit eine Sitzung bei ihm zu bekommen und war mehr als erstaunt, was sich da "zeigte". Alleine die Aufforderung, ich solle "wahrnehmen", welche meiner Körperteile auf der Liege spürbar aufliegen, war eine Herausforderung. Wir nehmen unseren Körper nämlich gar nicht wirklich wahr - eben nur, wenn er mal schmerzt. Es dauerte eine ganze Weile, bis ich die Frage beantworten konnte.

Dann als nächstes sollte ich ihm sagen, wo ich meine Haut"spüre". Sie ist immerhin unser größtes Organ mit einer Gesamtfläche von ca. 1,7 qm (bei einem erwachsenen Menschen und einem Gewicht von ca. 14 kg). Und spüren wir unsere Haut? Offensichtlich nicht! Denn es dauerte eine geraume Weile, bis ich antworten konnte. Ich fand das eine äußerst spannende Angelegenheit. Wie nehmen wir unseren Körper wahr? Normalerweise nicht - oder nur ganz kurzfristig und auch nur in ganz kleinen "Teilen".

Während diesem "wahr nehmen" tauchen urplötzlich möglicherweise "weitere Symptome" auf. Sie alle wollen aufmerksam machen auf von uns bisher nicht "wahrgenommenen" jüngeren Anteile.

Die Aufgabe ist nun täglich bestimmte Sätze zu sich selbst zu sagen und "Kontakt" mit unserem jüngeren "Teil" aufzunehmen! Es melden sich "Informationen", die wir - ohne uns bewusst mit unseren Anteilen zu beschäftigen - niemals wahrnehmen würden. Das Ziel ist, den Teilen in uns liebevolle Aufmerksamkeit zu schenken und deren Bedürfnisse zu erfüllen. All dies geschieht mit der liebevollen Begleitung von Michael. Man kann ihn täglich anrufen - sogar nachts, wenn da etwas sehr Unangenehmes hoch kommt.

Seit ich mich meinem (erst mal einem Anteil) zuwende, stelle ich fest, dass das ganz "profane" Auswirkungen haben kann. Ich habe ein Thema mit Wasser. Als ich ca. 5 Jahre jung war, hatte ich das Gefühl zu ertrinken, als ich die Wasserrutsche runter rutschte. Obwohl mein Vater ganz in der Nähe stand, empfand ich aber Todesangst. Diese Angst begleitet mich bis jetzt!

Ich stelle auch schon länger fest, dass ich oftmals kein Wasser trinke, obwohl es neben mir steht und ich nur das Glas in die Hand nehmen müsste. Ich tue es aber nicht, obwohl mir fast schon die Zunge am Gaumen klebt. Eine Freundin, die Heilpraktikerin ist, klärte mich diesbezüglich auf: Wenn wir   k e i n   Wasser trinken, bestrafen wir uns selbst.

Warum tun wir das? Das kann nur mit Anteilen von uns zu tun haben, von denen wir in unserem Wachbewusstsein nicht ahnen, dass sie da sind.

Ich bin neugierig, was sich durch diese Arbeit alles löst und dankbar, dass es Menschen gibt, die uns bei solch einem Prozess begleiten!

Ich wünsche Euch eine wundervolle Woche!

lichst Petra



Michael Reiter














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