Sonntag, 16. Juni 2013

Liebe Freunde,

es ist warm, es scheint die Sonne - endlich! Die Tage, Wochen des Regens, der Kälte, der Überschwemmungen sind vorbei! Den Betroffenen in den Überschwemmungsgebieten wurde alles genommen! Wenn man das noch nicht selbst erlebt hat, kann man sich schwerlich, wenn überhaupt in das Gefühl "nichts mehr zu haben", was an ein Zuhause erinnert, einfühlen.

Viele haben sich sicher gefragt, warum es so viel in solchen Massen regnet. Wasser hat reinigende Eigenschaften wie wir alle wissen. Offensichtlich war in den betroffenen Gebieten eine besondere Energie, die der Reinigung bedarf.

Wasser hat energetisch mit Emotionen zu tun, viele unterdrückte Emotionen. Was macht uns Freude und wir erlauben uns nicht, es zu leben, wir erlauben nicht, dass es sich in unserem Leben zeigt.

Welche Gefühle haben wir jahrelang, jahrzehntelang unterdrückt? Schuld, Scham, Neid, Hass, Missgunst, Ängste, Sorgen, Trauer?

Der Fluß des Lebens - ein schönes Bild: "Es fließt"! Wenn wir es nicht fliessen lassen, sondern festhalten, an Situationen, Gegebenheiten, Beziehungen, die sich nicht mehr gut anfühlen, kann nichts mehr fliessen. Wir wissen alle, dass stehende Gewässer anfangen zu müffeln, wenn nichts neues hereinfliessen darf und nichts altes abfliessen....wird es grau, stickig. Ist es in dem Leben von vielen unserer Mitschwestern und Brüdern so? Stagniert - wer Angst hat, etwas loszulassen, wird selten etwas Neues bekommen können. Wenn beide Hände voll sind, wie kann man dann Neues aufnehmen.

Das Leben ist ständig im Wandel, ein Kommen und Gehen. Stagnation ist gleich Tod! Wovor haben wir Angst? Wir halten lieber das "Alte", wenn auch Schmerzhafte, Unangenehme fest, anstatt Platz für das Unbekannte, Neue zu machen.

Wenn wir uns immer wieder neue Kleidung kaufen und das Alte nicht aussortieren, platzt der Kleiderschrank. Und so "platzen" auch die unterdrückten, alten, stagnierten Energien. Da das sehr oft im Kollektiv geschieht - trifft Hochwasser natürlich immer eine Menge Menschen. Alles ist durchspült worden. Wer sich nicht "freiwillig" aus eigenem Entscheid dem Fluss des Lebens hingibt, der wird "sprichtwörtlich" weggespült. Sollten das jetzt vom Hochwasser "Betroffene" lesen, wird sich natürlich "Widerstand" und "Empörung" breit machen. Was, wir sollen auch noch "Schuld" daran sein, dass unser ganzes Hab und gut weggespült worden ist und wir jetzt obdachlos sind.

Kollektiv betrachtet ist es genauso: Wo sich über Jahre/Jahrzehnte ganz viele stagnierende Energien aufgebaut haben, bedarf es einer "Überschwemmung", um es "kollektiv" zu reinigen.

Wer immer nur Angst hat, festhält am Geld, an Besitz an Beziehungen wird auch "seinen Besitz" nicht geniessen können. Im eigenen Umfeld konnte ich so eine Einstellung wahrnehmen. Es gibt ein "dickes" Bankkonto, aber es "wird gespart", die angenehmen Dinge werden sich nicht gegönnt, aus Angst, dann "wenn man es einmal wirklich braucht", es nicht mehr zu haben. Auf was warten denn die Betroffenen? Gut, sie sind schon alt und sorgen vor, wenn sie einmal ins Altenheim "müssten", dass dann genug Geld da ist...aber hat man dafür das Geld nur bis zu den allerletzten Stunden, um es denen zu geben, die einen - im schlimmsten Fall - füttern müssen, als sich JETZT noch etwas Schönes zu gönnen. Aber die Kriegsgeneration "kann in den meisten Fällen" nicht anders.

Geld wird für die allermeisten Menschen als Sicherheit angesehen. Was aber, wenn das Geld "plötzlich" wertlos ist, was dann? Woher beziehen sie dann ihre Sicherheit? Oder im anderen Fall, es wird nicht "jetzt" gelebt, sondern alles "aufgehoben" an schönen Dingen, die man macht, wenn man endlich in Rente ist. Welch schrecklicher Gedanke! Viele erleben dann ihr Rentenalter nicht mehr oder sie sind so krank, dass sie es nicht mehr geniessen können.

Für viele Menschen ist es seit Jahren so, dass sie von "der Hand in den Mund" leben, für die sogenannte alte Generation ein Unding. Das ist aber die Zeit, wo wir ins Vertrauen gehen sollen, dass immer, wenn ich es brauche, alles da ist.

Ein schönes Beispiel darf ich einem Newsletter von Uwe Pettenberg entnehmen: Eine Dame, die bei einem Lotteriespiel 500.000 € gewonnen hat, beschloss endlich die lang ersehnte Weltreise zu machen.
Und was war - sie hat von dem Gewinn nichts anrühren müssen. Sie hat "kein Geld" gebraucht. Was heißt das im Umkehrschluss? Dass, wenn immer wir einen Herzenswunsch haben, wir "nur" beginnen/wagen müssen, es zu tun. Dann werden sich Türen öffnen und alles passiert "einfach so".
Es werden sich Türen öffnen, von denen man nicht wusste, dass sie da sind. Ich muss erst die eine Türe schließen, bevor ich die andere öffnen kann!

Was braucht es dazu? Mut - Mut und Vertrauen und das sichere Wissen, dass immer alles gut ist. Wenn ein Wunsch aufkommt, ein sehnlicher, ein Herzenswunsch taucht er nur dann auf, weil es der Wunsch unserer Seele ist, jenes zu erleben. Und wenn der Wunsch auftaucht, dann ist die "Erfüllung" schon da.
Sonst würde er nicht auftauchen. Viele werden jetzt einwenden: Nein, das stimmt so nicht, ich hatte schon viele Wünsche und sie sind nicht eingetreten.

Dazu sind zwei Faktoren entscheidend: Ist es wirklich ein "Herzenswunsch"? Oder ein Wunsch des Egos? Wie kann ich das unterscheiden? Ein Egowunsch äußert sich oft so, dass man bei der "Erfüllung" des Wunsches an andere denkt: Was werden wohl meine Freunde, Kollegen, Eltern sagen, wenn ich mir das Auto, das Haus etc. gönne?

Beim Herzenswunsch ist es immer so, dass es einem egal ist, was andere darüber denken. Wichtig ist alleine, dass sich das Ersehnte erfüllt. Wir können des Unterschied beim feinen Hinspüren schon erkennen!

Es passiert natürlich auch, dass Wünsche auftauchen, aber nach geraumer Zeit wieder verblassen. Dann war es auch kein "Herzenswunsch", sondern einer des Egos. Man sollte sich wirklich fragen, ist der Wunsch nach einem Porsche z.B. ein "Herzenswunsch" oder nicht. Bei manchen ganz sicher, dann werden sie sich ihn auch erfüllen. Wenn aber nicht und das "spürt" man, wenn man ihn sieht oder daran denkt, dann wird er sich sehr wahrscheinlich nicht erfüllen. Und man spürt es auch, dass es einen dann nicht "traurig" macht beim Gedanken, dass da kein "Porsche" vor der Haustür steht.

Der zweite Faktor ist mindestens genauso entscheidend: Loslassen! Wenn ich fast jeden Tag daran denke und "Sorgen" habe, dass sich mein Wunsch noch nicht erfüllt hat bzw. wenn ich mir gar nicht vorstellen kann, dass er sich erfüllt, wird er sich auch nicht erfüllen. Denn mit der Wunschenergie, die ich immer wieder aufbaue, also den Gedanken an meinen Wunsch mit den dazugehörigen Gefühlen wie freudige Erwartung und dem "Wissen", dass ich das "Ersehnte" schon habe, neutralisiere, also "lösche" ich die Wunschenergie.

Das beste Empfinden das man dabei haben kann, ist:

Absicht (es zu erhalten)
Wissen (ich "kriege es in jedem Fall) und
Vertrauen (das Leben meint es gut mit mir).

Wenn alle drei Empfindungen immer wieder da sind, wird sich der Herzenswunsch auf die eine oder andere Weise erfüllen!

Und - wir überlassen dem "Leben" (Gott, dem Universum, der Quelle) wie genau der Wunsch erfüllt ist. Denn "anhaften" an ein bestimmtes Ereignis mit den bestimmten Menschen zu einer bestimmten Zeit genauso, wie es der Verstand "haben möchte" hält uns auch vom Wunsch entfernt. Wenn Ereignisse eintreten, die den Wunsch in greifbare Nähe bringen, "sehen" wir die Gelegenheit nicht und greifen nicht "zu".

Dem Leben überlassen wie sich mein Herzenswunsch manifestiert, birgt die größte Sicherheit, dass er sich manifestiert.

Ich wünsche Euch von Herzen eine gute Zeit!
Alles Liebe
Petra













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