Freitag, 10. August 2012

Hallo liebe Freunde,

....vielleicht dieses Mal ein Bild für Männer...die finden Blumen, glaube ich, nicht immer so toll....
mit einem Foto von einem Riva-Boot kann ich aktuell nicht aufwarten...aber was nicht ist....

Ich bin der Liebe wert - wer kann das guten Gewissens von sich behaupten und sich nicht als Lügner fühlen? Wir sind in der Regel unser größter Richter. Wir bewerten das meiste, was wir im Leben getan oder unterlassen haben. Wir sind streng zu uns....innere Monologe, die manches Mal laut, manches Mal leise vor sich hinplappern....nehmen wir schon gar nicht mehr wahr....

...da kommen Stimmen wie: das hätte ich nicht tun sollen (z.B. mein Kind anmeckern, weil wir selbst nicht gut drauf sind)....

....ich wollte doch noch dieses und jenes im Haushalt machen....hab´s wieder nicht geschafft...

....eigentlich sollte ich die Steuererklärung machen...(.hab aber keine Lust.)....hab mich ja als Kind schon immer gedrückt....wenn unangenehme Aufgaben vor mir lagen!

Kennt Ihr alle diese Monologe: so spricht es den ganzen Tag in uns. Wenn wir das alles einem Freund oder unserem Partner "vorwerfen" würden...möchten wir ihn dann zum Freund haben? Wahrscheinlich nicht!

Dieses innere kritisieren, verurteilen, werten.....wird uns dann gespiegelt, wenn uns andere "anmeckern". Wir wundern uns zwar, oder mehr noch, wir sind beleidigt oder empört! Aber - wir machen das doch selbst den ganzen Tag mit uns.

Wo beginne ich mit der Eigenliebe? Damit, dass ich endlich aufhöre, ständig an mir selbst rumzukritisieren. Dann werden auch die Stimmen der anderen leiser bzw. irgendwann ganz aufhören.

Denn da die Welt ein Spiegel ist, und wir nur ihre Reflexion wahrnehmen, werden wir nur mit dem konfrontiert, was in uns ist.

Seien wir doch nachsichtiger mit uns: wir dürfen Fehler machen, wir müssen nicht "perfekt" sein.
Wir brauchen uns nicht so viel vornehmen und dann mit uns schelten, wenn wirs mal wieder nicht geschafft haben.

Behandeln wir uns, wie kleine Kinder: loben wir uns!. Es darf ein kleines stolzes Gefühl in uns auftauchen, wenn wir bemerken, dass wir etwas ganz gut können. Ob das fotografieren, Kuchen backen oder Tisch decken ist...oder wenn wir einen Staubsauber repariert haben oder den Computer wieder zum laufen brachten, obwohl er seinen Geist aufgegeben hat.

WIR sind der Liebe wert - das heißt: Wir verdienen es geliebt zu werden! Von unseren Kindern, vom Partner, von den Kollegen, den Nachbarn, von wem auch immer.

Das mit uns "streng sein"-Programm läuft unbewusst seit unserer Kindheit weiter. Wir kennen das von früher: räum Dein Zimmer auf, mach die Hausaufgaben, bevor du spielen gehst, mach die Hose nicht schmutzig, sonst hab ich so viel Wäsche....etc.

Machen wir uns endlich bewusst: wir sind erwachsen und haben das Recht, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Und, ob wirs glauben oder nicht: die "anderen" reden gar nicht so oft über uns, wie wir glauben.
Die sind mit sich selbst beschäftigt. Soo wichtig ist das denen nicht, ob unser Auto gewaschen werden sollte. Wir meinen das blos. Ich jedenfalls habe noch den Satz meiner Oma im Ohr klingen: "Was sagen denn die Leute?" Mich hat das als Kind schon aufgeregt und ich dachte mir immer, welche Leute denn? Wem ist denn wichtig, ob meine Haare gekämmt sind, oder der Rasen gemäht ist.

Viele von uns sind so aufgewachsen und ich ertappe mich selbst dabei, dass es in mir denkt: oh, ich sollte die Hausordnung machen, habe aber jetzt gerade keine Lust oder keine Zeit, was denkt wohl meine Vermieterin von mir?

Es ist gar nicht so einfach, solche unbewussten Programme ans Licht zu holen. Man kann es aber schaffen, wenn man sich selbst beobachtet. Wessen Programm läuft da gerade: meines oder das meiner Oma...oder Mama oder Papas....

ICH BIN DER LIEBE WERT - es lohnt sich diesen Satz immer wieder mal laut zu sich selbst zu sagen und mal hinzuspüren, ob man das als Lüge empfindet oder ob man sich sagen kann: JA - ich bin es wert.

Wertschätzung - ein Wort, das so leicht mal dahin gesagt wird, das aber eine immense Bedeutung hat.
Wenn wir auf Wertschätzung durch andere warten, warten wir vielleicht ewig. Denn, die anderen da draußen können mich nur dann wertschätzen, wenn ich es "mir wert bin".

Und etwas sehr Schönes, das man TUN kann: Wir geben "zuerst anderen Wertschätzung, Anerkennung" - dann bekommen wir gemäß dem Spiegelgesetz Wertschätzung von anderen zurück.

All das, was ich da schreibe, habe ich selbst erfahren. Es geht, es ist ein Weg. Wir müssen (dürfen)
nur den ersten Schritt machen. Je mehr wir uns selbst wertschätzen, desto mehr Wertschätzung bekommen wir von anderen. Dann haben wir den Beweis, dass wir schon einen großen Schritt in die richtige Richtung - in die Selbstliebe - geschafft haben.

In diesem Sinne wünsche ich Euch von Herzen - mal wieder -
nur das ALLERBESTE und die Kraft, den ersten Schritt zu gehen - es lohnt sich wirklich!

Eure
Petra

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