Freitag, 24. August 2012



....heute eine Fortsetzung unseres letzten Themas.....wie Gefühle Realität erschaffen...

..mit welchem Gefühl gehst Du abends zu Bett und mit welchem Gefühl wachst Du morgens auf?

Ist da ein Gefühl der Dankbarkeit spürbar? Eine Dankbarkeit dafür, dass Du lebst? Oder beginnt
der Morgen bereits damit: "Was erwartet mich heute wieder in der Arbeit? Mit den Kindern? Mit
dem Partner, auf dem Weg zur Arbeit?"Ist da ein gutes Gefühl? Oder eher...ein na ja, schauen wir
mal, ob es ein guter Tag wird oder die Fortsetzung von gestern, wo einfach alles aus dem Ruder lief?

Achte mal ganz bewusst, wenn Du aus dem Dämmerschlaf immer mehr ins Wachbewusstsein kommst,
was es in Dir denkt!

Sollten das eher negative Gedanken sein...dann wird in der Regel der kommende Tag auch nicht viel besser. Das bestätigt Dich natürlich darin, dass das Leben ja nicht so einfach ist und täglich neue Herausforderungen bereit hält.

Probiere morgens einfach mal aus: Danke für den neuen Tag! Danke für meine warme Dusche, danke
für mein leckeres Frühstück! Danke für meine gesunden Kinder! Danke, dass ich einen Job habe, auch wenn er mir gerade nicht mehr so gefällt. Danke, dass ich ein Auto habe, das mich von A nach B bringt. Es gibt Tausend Gelegenheiten DANKBAR zu sein.

Die meisten von uns sind der Überzeugung: Wenn ich das habe, wenn ich jenes habe....wenn dieses eingetroffen ist, ja dann bin ich dankbar. Oft kannst Du Dein ganzes Leben darauf warten!

Die logische Konsequenz daraus ist: Ich bin dankbar, obwohl im Moment nicht alles so toll läuft, wie ich es gerne hätte.

Wie antwortet uns das Leben? Es bringt immer mehr Situationen zu uns, für die wir dankbar sein können. Also erst GEBEN, nämlich DANKBARKEIT, dann NEHMEN...nämlich bessere Lebensbedingungen.

Ich dachte vor vielen Jahren auch, dass ich ein dankbarer Mensch bin. Aber das höfliche danke, wenn man etwas erhalten hat, ist damit nicht gemeint. Es geht - wie immer - um das Gefühl. Dankbarkeit, wenn Du das Wort laut oder leise aussprichst, löst ein warmes Gefühl aus. Probiere es einfach aus, Du musst mir gar nichts glauben. Test all das, was ich anführe.

Bist Du jemand, der seine Freude über ein gutes Essen, einen guten Service, ein nettes Gespräch Deinem Gegenüber ausdrücken kannst. Wie fühlst Du Dich, wenn Du jemanden ein Kompliment machst. Ich kann für mich sagen: ich fühle mich super gut dabei. Also, haben beide einen Gewinn:
derjenige, der das Kompliment gibt und derjenige, der es bekommt. Wenn er es denn annehmen kann.
Oftmals, wenn einem etwas Nettes gesagt wird, wehrt man ab...z.B. "Dein Kuchen schmeckt wunderbar", dann kommt oft: "ja, das ist ein tolles Rezept, das in der Zeitschrift stand" oder so ähnlich.

Man kann das Gut gemeinte oft gar nicht annehmen. Das Tolle dabei ist in der Tat: während Du gibst,
fühlst Du Dich gut. Das ist doch genau das, was wir wollen, uns gut fühlen. Wie wir das machen, spielt keine Rolle. Das noch bessere dabei ist: Komplimente, auch Strokes genannt, kosten uns nichts.
Wir können sie zu jeder Zeit geben. Aber nicht mit dem Hintergedanken, hoffentlich bekomme ich auch bald etwas Nettes zu hören. Dann ist es ein bedingtes Geben. Es geht aber um bedingungsloses Geben, um die bedingungslose Liebe. Denn all so etwas bedeutet nichts anderes, als: liebevoll sein zu
anderen.

Das funktioniert allerdings nur, wenn wir auch liebevoll zu uns sind. Das hatte ich in einem vorhergehenden Beitrag erwähnt. Erst wenn ich mich selbst wert schätze, kann ich auch andere wert schätzen.

Wenn nun eine Situation eingetreten ist, die mir nicht gefällt, fange ich in der Regel an, sie negativ zu bewerten. Dann sinkt meine Laune, denn man kann nicht über etwas sprechen, was man nicht mag und sich dabei wohl fühlen. Es kann immer nur ein Gemütszustand herrschen: ein bisschen gut, ganz gut, ein bisschen schlecht oder miserabel.

Wenn Du Dich schlecht fühlst, hast Du einen unwahren Gedanken gedacht. Z.B.: "Ich bin schon so viele Jahre alleine, ich finde nie mehr einen Partner." Das ist ein Gedanke, der Dir schadet, denn Du fühlst Dich schlecht dabei. Nun kann man aber normalerweise nicht sofort den konträren Gedanken denken: "Ich weiß, dass mein Traumpartner schon jetzt auf mich wartet." Man hat den Eindruck, als würde man sich belügen. Deshalb ist es unsere Aufgabe, einen Gedanken zu wählen, der einem etwas Erleichterung bringt! "Ich kann mir vorstellen, dass es einen Menschen gibt, der ähnlich fühlt wie ich und mit dem ich schöne Erfahrungen teilen kann!" Dieser Satz bringt Dir Erleichterung und Dein Verstand legt nicht sofort ein Veto ein.

Es geht immer darum: einen Gedanken zu wählen, bei Du Dich gut fühlst. Wenn Du das trainierst und immer wieder, wenn es Dir gerade nicht so toll geht, innerlich STOP sagst, bist Du schon einen entscheidenden Schritt voran gekommen.

Denn dann bemerkst Du: Ich habe wieder einen unwahren Gedanken gedacht und das wird einfach dadurch angezeigt, dass wir uns schlecht fühlen. Unsere Gefühle sind ein Barometer, geht es mir gut, habe ich wahre Gedanken gewählt (mit wahr ist gemeint, Gedanken, die meiner Seele, meinem höheren Ich entsprechen), geht's mir schlecht, denke ich Gedanken, die nicht mit meinem wahren Selbst konform gehen.

Ich wünsche EUCH ALLEN - findet immer einen Gedanken, mit dem Ihr Euch besser fühlt..
...das führt unweigerlich zu einem erfüllten LEBEN. Haltet immer die Vision von Euren wirklich wichtigen Wünschen in Euch wach, betreffend Partnerschaft, Arbeit, Wohnsituation....dann kann
das Universum nach und nach "liefern" - das, was für DICH/EUCH das Richtige ist.

In diesem Sinne
ein wunderschönes Wochenende!

Herzlichst
Petra




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