Sonntag, 4. Mai 2014



So wie die vielen Kerne dieses wunderschönen Granatapfels haben wir "unzählige" Traumata,
die wir im "Rucksack" mit durch unser Leben schleppen und von vielen nicht mal wissen, dass wir sie haben...

Durch einen glücklichen Umstand saß ich am 1. Maifeiertag in einem Vortrag mit Demonstration des weltschnellsten Kinesiologen, Philip Rafferty aus Australien. Der gebürtige Engländer lebt seit dreissig Jahren dort und arbeitet und forscht seitdem über die Ursachen menschlicher Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen.

Während er fragt, wer aus dem Publikum Arthritis oder das Chronische Müdigkeitssyndrom oder Fibromyalgie hat übersetzt uns eine charmante Kinesiologin aus der Nähe von Augsburg seinen Vortrag. Es findet sich eine Patientin, die jahrelang chronisch müde ist....er testet mit dem Muskeltest
und der zeigt Schwäche an. Dann - während er sich an der Dame auf der Liege zu schaffen macht - erklärt er was er tut. Er sprintet vom Kopf zu den Füssen, testet wieder.....atemberaubend ihm dabei zuzusehen.

Er hat eine Methode entwickelt, Kynergetics, die in Minutenschnelle Traumatas auflöst, was er durch starke Muskeln sofort sichtbar und für den Patienten fühlbar machen kann. Die "Übersetzerin" versucht seinem Tempo zu folgen....

Er erwähnt, dass er eine Methode entwickelt hat wie er Mineralstoffmangel des Körpers aufspürt - und das tolle ist - ihn balanciert. Er kann alles sofort sichtbar machen, wir kommen aus dem Staunen nicht heraus.

Spontan entschliesse ich mich diesen BNT-Kurs am nächsten Tag und den "R.E.S.E.T.-Kurs" am Samstag zu besuchen. Der Entschluss entstand spätestens dann, als ich hörte, dass Zahnspangen, egal ob fest oder lose zu einem schwerwiegenden Trauma führen....Da meine Tochter über zweieinhalb Jahre eine trug (sie wollte es unbedingt) und ich erfuhr, dass dieses Trauma noch die nächsten Jahrzehnte den Körper massiv beeinflusst, war klar, dass ich darüber mehr wissen musste. Das bedeutet für den Körper als hätte er täglich einen Unfall. Und immer wenn sie neu nachgezogen werden, erneuter Stress. Leider löst sich dieser nicht einfach auf....den Stress behält der Körper bis zum Lebensende.

Es würde zu weit führen, die Inhalte dieser sehr intensiven zwei Tage zu beschreiben aber ich versuche es so kurz und so nachvollziehbar wie möglich zu tun.

Ein Traumata - wie gesagt, wir haben alle mehrere, bis unzählige - bewirken dass der Körper im Kampf/Überlebens/Flucht/Starre -Modus verbleibt. Alle Traumen "speichert" das Kiefergelenk ab. Wir kennen das alle, Anspannungen im Kiefer, nächtliches Knirschen etc.. Dauerstress bewirkt, dass sich die Nieren zusammen krümmen und die Wasseraufnahme gestört ist. Ich war mehr als erstaunt, dass ich bei meinem Wasserkonsum (auf 3 l komme ich meistens) dehydriert war. Dadurch kann Magnesium nicht mehr aufgenommen werden (das wichtigste Mineral) auch wenn die Schulmediziner das nicht so sehen.

Durch fehlendes Magnesium wird Kalzium in den Gelenken oder Muskeln abgelagert. Im Blut kann man das nicht feststellen, da das meiste Magnesium in den Zellen ist...und wenn es da fehlt, kann man das mit keiner Messtechnik nachweisen. Das zieht nach sich, dass Kalzium "fehlt", obwohl genügend da ist - ein Paradoxum. Ärzte verordnen dann oftmals Kalzium, was bei den Patienten dann zu noch mehr Schmerzen führt....ein Kreislauf.

Philip hat durch immer weitere Forschungen und Tests an Klienten immer mehr Beweise für seine These erhalten. Es kann also sein, dass Menschen sogar über längere Zeit Magnesiumtabletten oral einnehmen und sich in der "falschen" Sicherheit wägen, sie täten Gutes für ihren Körper. Wenn der sich aber im Flucht-Überlebensmodus befindet, kann es der Körper nicht assimillieren.

Das Grandiose an Philips "Entdeckung" ist in "Minutenschnelle" den Körper mittels einer Technik die er R.E.S.E.T. genannt hat zu entstressen. Das bedeutet, dass der Körper wieder in seinen normalen Modus kommt und die Minerale wieder aufnehmen kann. Getestet wurde auch, ob man auf Fluoride, Quecksilber, etc. allergisch reagiert....und auch ob genügend Zink, Vitamin C, Kupfer etc. im Körper ist.

Durch die Balance können jahrzehntelange Schmerzen innerhalb einer bis vier Stunden (je nachdem wie lange man die Krankheit hat) für immer aufgelöst werden. Philip versteht einfach nicht, dass die Schulmediziner nicht auf dasselbe Ergebnis wie er gekommen sind...(böse Zungen könnten behaupten, dass sie es sind, ihr Wissen aber nicht preisgeben). Denn wenn wir durch einfache Selbstbehandlung oder bei einem Therapeuten uns leicht selbst heilen können, verdienen nicht nur die Ärzte sondern auch die Pharmaindustrie weniger....da handelt es sich sicher nicht um Peanuts sondern da geht es um Milliarden.

Tinnitus und Migräne sind auch so ein Beispiel: Da hat sich Kalzium entweder im Kopf oder im Gehörgang abgelagert und verursacht die bekannten Symptome. Es klingt unglaublich, was diese sanfte Kiefergelenksentspannung bewirkt. Die fein aufeinander abgestimmten Stellungen am Kiefer und am Kopf bewirken eine Entspannung der Muskeln, was sich auf den ganzen Körper auswirkt. Bei MS lagert sich Kalzium in den Nerven ab....alles - auch für Laien - wirklich nachvollziehbare Erklärungen.

Auch wenn man nicht chronisch krank ist und die oben angeführten schweren Krankheiten hat bewirkt eine Balance eine deutliche Entspannung, mein Kiefer fühlt sich "wie neugeboren" an. Die Verdauung verbessert sich, man fühlt sich einfach wohler. 

Alleine für unsere armen Jugendlichen, denen fast kompromisslos im zarten Alter von 16 Jahren alle Weisheitszähne entfernt werden, nachdem sie jahrelang lose oder feste Spangen getragen haben, habe ich mir dieses Wissen aneignen "müssen". Gott sei dank hat meine Tochter sich geweigert - dieses Mal scheint sie auf ihr Gefühl gehört zu haben, oder vielleicht war es einfach nur Angst...die Weisheitszähne prophylaktisch entfernen zu lassen, weil sie vielleicht später einmal Probleme machen könnten.

Ich habe mich vor vielen Jahren schon mit diesem Thema beschäftigt und mich immer gefragt, warum wir diese Zähne haben für die angeblich kein Platz da ist...die Natur macht keine Fehler...und endlich habe ich eine so nachvollziehbare Erklärung bekommen von Gabriela, der übersetzenden Kinesiologin, die sich auf Zähne spezialisiert hat:

Der Mensch wächst bis zu seinem 21. Lebensjahr und mit ihm sein Kiefer. Er wächst aber nur dann, wenn Platz benötigt wird, sonst hat er keinen "Antrieb". Das bedeutet, er hört auf zu wachsen, wenn die Weisheitszähne entfernt werden. Wenn man sie drin lässt, wie bei mir früher, dann haben sie "plötzlich" Platz und spriesen hervor. Und wenn nicht, dann ist es auch gut. Ich kenne mehrere Frauen, die imbaktierte Weisheitszähne und damit kein Problem haben.

Für mich ist es immer wieder schockierend zu erfahren, dass Ärzte, die jahrelang studieren uns so einen Unsinn erzählen. Ich habe meine Weisheitszähne Mitte Vierzig entfernen lassen, aber auch nur weil mir der Zahnarzt eingeredet hat, sie hätten nicht wirklich Platz. Vielleicht mag dies bei dem ein oder anderen sein aber doch nicht generell. Das ist ja so wie bei dieser Schauspielerin, die sich vorsorglich die Brüste amputieren lies, damit sie keinen Brustkrebs bekommen kann. "Kranke Welt" kann man da nur sagen.

Meinem Sohn hatte unser verwandter Kieferchirurg sie mit 16 alle vier auf einmal unter Vollnarkose entfernt..damals war ich noch nicht informiert genug....er hat Monate gebraucht um sich von diesem Trauma zu erholen und er trägt es immer noch in sich....

Sollte jemand Interesse an der Thematik haben, kann er sich ja an mich wenden. Ich kann ihm zwar nicht alle Traumata ausbalancieren, da müsste er schon Philip aufsuchen, aber ich kann die Kiefergelenksentspannung anwenden und die austesten ob Magnesium fehlt oder eine Quecksilberbelastung vorliegt und das alleine bringt schon eine erhebliche Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens...denn durch das Ausbalancieren ist der Körper wieder in der Lage, die Gifte auszuscheiden....beruhigend, wie ich finde!

So ich hoffe, ich konnte Euch neue Impulse geben und wünsche - wie immer -  nur
das ALLERBESTE!

Petra



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