Samstag, 28. September 2013


Liebe Freunde,


....ich lade Euch zu einer Tasse Tee oder Cappuccino ein.....um folgendes mit Euch zu teilen:


      ...Geben ist seliger denn Nehmen.....


Was wollen wir seit vielen Jahren in unserem Industriezeitalter? Wir, zumindest viele Unternehmer wollen eines: ein Produkt verkaufen um Geld zu verdienen. Das ist im Prinzip eine völlig legale Angelegenheit. Aber warum geht es dann vielen Menschen schlecht, vielen sogar sehr schlecht. Sie haben Depressionen, Burn-out, viele chronische Krankheiten.


Wir arbeiten entweder als Selbständige oder als Angestellte um Geld zu verdienen. Die Unternehmer meistens um sehr viel Geld zu verdienen. Es wird getüftelt und überlegt, recherchiert, es werden Markterhebungen gemacht. Was für ein neues Produkt könnte kreiert werden, um es zu verkaufen?


Was genau ist in den meisten Fällen das wahre Motiv dahinter? Geld zu verdienen, Umsatz zu machen, das steht - sicher gibt es immer glorreiche Ausnahmen - an erster Stelle. Was steckt dahinter? Das Ego zu befriedigen - das sich bei steigenden Absatzzahlen gut fühlt - oder ein edles Motiv? Was kann ich tun, um anderen Menschen zu helfen. Das kann natürlich ein Produkt sein, etwas, das uns hilft, den Alltag leichter zu meistern....wir denken da an viele hilfreiche Küchengeräte wie Staubsauger, Waschmaschine, Spülmaschine etc.


Sind solche Firmen aber wirklich jahrzehntelang mit schwarzen Zahlen am Markt? Ja, wenn immer das Motiv stimmangebend ist, den Menschen zu helfen. Wenn aber der Profit an erster Stelle steht, kann ein schneller Erfolg zu verzeichnen sein, aber langfristig sicher nicht.


Welche Menschen sind denn auf Dauer "erfolgreich"? Diejenigen, die den Menschen aus tiefstem Herzen etwas Gutes tun, die helfen wollen!


Erinnern wir uns an Situationen, wo wir spontan, ohne nachzudenken, einem Fremden unsere Hilfe angeboten haben. Wir sehen jemanden fragend umherlaufen. Oft fragen wir doch, ob wir helfen können. Wenn wir es dann konnten, fühlen wir uns hinterher gut. Wer hat nicht schon einer älteren Person einmal über die Straße geholfen, einem Kind etwas gereicht, zu dem es nicht hochlangen konnte?


Wie fühlten wir uns danach? Gut, es gab uns ein gutes Gefühl. Wenn wir anderen eine Freude machen, verschenken wir etwas und bekommen die Freude oder Dankbarkeit des anderen mehrfach zurück.


Das erklärt mir auch, warum ich sehr gerne anderen Menschen Komplimente mache, ein gutes Essen lobe, einer freundliche Bedienung ein gutes Trinkgeld gebe. Ich gebe, aber gleichzeitig bekomme ich ganz viel zurück.


Das funktioniert aber nur, wenn ich es reinen Herzens tue, nicht "um zu"....etwas zu erhalten.


Es gibt viele Biografien von wirklich reichen Menschen, die alles gehabt haben, was man sich mit Geld kaufen kann, die aber trotzdem einsam oder gar krank waren.


Was nützt einem mehr: Ein Sack voll Geld und ohne Freunde zu sein, oder nur das "notwendigste" zu besitzen, aber mit guten Freunden gesegnet zu sein? Ich denke, letzteres. Klar, wenn man immer knapp bei Kasse ist, wünscht man sich sehnlichst, sich einmal alles leisten zu können. Aber ob es einen glücklich macht, dauerhaft glücklich ist zweifelhaft.


Ich hatte vor ein paar Jahren eine ganze Zeit eine alte Dame im Altenheim betreut, einfach so, es war mir ein Bedürfnis. Ich ging jedes Mal erfüllt nach Hause. Einmal schob ich eine Dame, die seit Jahren in dem Altenheim war und nur spärlich Besuch bekam, mit ihrem Rollstuhl zum nächst gelegenen Supermarkt. Sie war so glücklich, einfach mal rauszukommen und etwas anderes zu sehen. Die Freude, die ich ihr geschenkt hatte, kam "gefühlt" 1000fach zu mir zurück.


Wenn wir täglich danach Ausschau halten, ob wir jemanden helfen können, das können Kleinigkeiten sein, werden wir eine Freude ernten, die uns tief beseelt. Das kann man jedem empfehlen, vor allem Unglücklichen, Einsamen, Menschen, die keine Aufgabe mehr haben.


Es ist bekannt, dass Menschen, die in Rente gehen, oftmals sehr schnell krank werden und sterben. Weil sie nicht mehr "gebraucht" werden, weil sie niemand mehr um Rat fragt. Diejenigen, die sich aber eine "SINN-volle" Aufgabe suchen, etwas "Ehrenamtliches" und anderen Menschen mit ihrem Wissen, mit ihrer Lebenserfahrung helfen können, werden sich gut fühlen und erfüllt sein.


Liebe wird mehr, wenn wir sie verschenken.....und "man ist nicht mehr mit seinem eigenen "Unglück" beschäftigt. Wer gibt - hat genug! Wer viel hat, wird vom Leben/Universum wiederum "beschenkt", denn man strahlt ja aus, das man genug hat....was auch immer: Liebe, Wertschätzung, Geld...etc.


Das Leben folgt Gesetzmässigkeiten - sie wirken, ob wir sie kennen oder nicht. Wenn wir sie aber kennen können wir entscheiden, ob wir uns danach richten wollen oder nicht. Dann liegt es in unserer eigenen Verantwortung, dann können wir sie nicht mehr auf unseren Nächsten abwälzen.


Wir kennen das Gesetz der Schwerkraft, der Elektrizität, sie wirkt, ob wir daran glauben oder nicht.

Wenn ich trotzdem etwas Schweres auf meinen Fuß fallen lasse, muss ich damit rechnen, dass er schmerzt. Es liegt also in meiner Verantwortung, wie ich mit den bekannten Gesetzen umgehe.

Viele mögen nun einwenden, sie kennen oder kannten die Gesetze des Lebens nicht. Dann haben sie/hatten sie Recht. Aber jetzt ist die Zeit, dass uns all dies "Wissen" wieder zugänglich ist, es war lange genug verborgen und nur ein paar wenigen vorbehalten. Das sind die, die die Welt regieren wollten. Aber nun wissen wir auch, erfahren immer mehr, wie das "Leben gelebt" wird.


Also übernehmen wir die Verantwortung - Wissen, ohne zu handeln ist fahrlässig.


Ich werde in den nächsten Beiträgen jedes einzelne der Zehn Geheimnisse des Glücks vorstellen!


Dann gibt es keine Ausrede mehr, Ihr hättet es nicht gewusst!


Alles, alles Liebe!

Petra




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