Sonntag, 31. März 2013



Liebe Freunde,

....ich wünsche Euch von Herzen - Frohe Ostern!

Ich hoffe, dass die Zuhause gebliebenen sich mit dem kalten, unfreundlichen Wetter arrangieren können. Die Hoffnung auf Wärme bleibt!

Ich hatte in meinem letzten Blog über das Thema, weshalb wir hier auf der Erde sind, geschrieben.
Ich möchte mich heute erneut dem Thema zuwenden: Was genau lässt unser Leben so sein, wie wir es erleben!

Die allermeisten Menschen "glauben", dass es eine "objektive Realität" gibt und dass wir in der Welt,
wie wir sie sehen, mehr oder minder "zufällig" leben. Spätestens seit der Quantenphysik wissen wir, dass das nicht stimmt.

Es gibt "keine Welt" ohne Beobachter. Wer ist der Beobachter? - Wir, du, ich - alle Menschen!
Was nehme ich wahr? Glaube ich das, was ich sehe oder sehe ich das, was ich glaube? Die meisten von uns "denken", dass das, was sie in der äußeren Welt "sehen", unabhängig von ihrem "Geist" abläuft. Das ist aber genau umgekehrt - wir können nur "sehen/wahrnehmen" was wir glauben.
Was mich so sicher sein lässt. Viel Literatur, zuletzt "Gespräche mit Gott" und immer wieder Bücher und Filme auf youtube über Quantenphysik. Die Frage lautet, wie so oft: Woher kommen die Gedanken? Kommen sie aus "mir"? Gibt es ein "Feld", das morphogenetische Feld, in dem alle
Gedanken "aufgezeichnet sind, von vielen auch als Akasha-Chronik bezeichnet.

Alles, was jedem einzelnen von uns passiert, zieht er/sie aufgrund seiner Gedanken und den daraus resultierenden Gefühle an. Punkt! Die Frage, die sich nun stellt ist die: Sind es "meine" Gedanken, oder die aus einem "Speicher", die ich nur "anzapfe"? Das ist eine Frage, die momentan noch nicht endgültig zu klären ist.
Tatsache ist, dass wir in der Regel ungeprüft die Gedankengebäude unserer Eltern und Vorfahren, von Freunden, Politikern übernehmen.

Wenn ich als Kind immer wieder höre, dass reiche Menschen ihr Vermögen nicht auf moralisch-ethische Weise "verdient" haben, schließe ich doch daraus, dass ich selbst nicht reich/vermögend sein darf, denn sonst denken "die anderen" das ebenso vor mir.

"Selbstdenken ist der höchste Mut. Wer wagt, selbst zu denken, wird auch selbst handeln."
Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftstellerin 1830-1916


Was wir denken, sprechen und dann dementsprechend handeln, ziehen wir in unser Leben. Es liegt immer an uns, an unserer Wahrnehmung, an unserer Beurteilung. Wenn es z.B. regnet, gibt es mehrere Möglichkeiten, dies wahr zu nehmen: 1. Ich freue mich darüber, denn die Natur braucht den Regen. 2. Ich ärgere mich, denn ich hatte mir etwas vorgenommen, was bei Regen nicht geht. 3. Ich hadere grundsätzlich, weil ich einfach die Sonne lieber mag.

Es liegt also immer an unserer Beurteilung, wie wir Situationen wahr nehmen. In der Regel "beurteilen" wir sofort Menschen, Situationen, Gegebenheiten. Der "Glückspilz" sieht in allem, was ihm begegnet, das Positive. Der "Pechvogel" erblickt immer das Negative. Ist das Wasserglas halbvoll oder halb leer!? Wir würden gut daran tun, wenn wir jede Situation, wie sie gerade "erscheint", "neutral" sehen. Denn wir können nicht sofort abschätzen, ob eine "auf den ersten Blick ungute Situation" nicht doch am Ende Glück für uns bereit hält. Dazu gibt es eine alte Geschichte:

Ein alter Mann lebte zusammen mit seinem einzigen Sohn auf einer kleinen Farm. Sie besaßen nur ein Pferd, mit dem sie die Felder bestellen konnten und kamen geradeso über die Runden.

Eines Tages lief das Pferd davon. Die Leute im Dorf kamen zu dem alten Mann und riefen: "Oh, was für ein schreckliches Unglück!"
Der erwiderte aber mit ruhiger Stimme: "Wer weiß..., wer weiß schon, wozu es gut ist?"

In der nächsten Woche machte sich der Sohn daran, eines der wilden Pferde einzureiten. Er wurde aber abgeworfen und brach sich ein Bein. Nun musste der alte Mann die Feldarbeit allein bewältigen.
Und die Leute im Dorf sagten zu ihm: "Was für ein schlimmes Unglück!"Die Antwort des alten Mannes war wieder: "Wer weiß..., wer weiß schon, wozu es gut ist?"

Eine Woche später kam das Pferd zurück und führte eine ganze Herde wunderschöner Wildpferde mit auf die Koppel. Wieder kamen die Leute aus dem Dorf: "Was für ein unglaubliches Glück!" Doch der alte Mann sagte wieder: "Wer weiß..., wer weiß schon, wozu es gut ist?"

In den nächsten Tagen brach ein Krieg mit dem Nachbarland aus. Die Soldaten der Armee kamen in das Dorf, um alle kriegsfähigen Männer einzubeziehen. Alle jungen Männer des Dorfes mussten an die Front und viele von ihnen starben. Der Sohn des alten Mannes aber konnte mit seinem gebrochenen Bein zu Hause bleiben.

"Wer weiß..., wer weiß, wozu es gut ist?"

Wenn wir es schaffen, egal bei welcher Situation, die gerade "passiert", sie mit dieser Gelassenheit zu"betrachten", würden wir uns viel Kummer, Sorgen und Magenschmerzen ersparen. Denn das größere Ganze zu sehen, gelingt erst oft viel später.

Ein Satz von einem Coach lautet: Das Leben wird vorwärts gelebt, aber rückwärts verstanden.

Versuchen wir also, den vermeintlich unguten Geschehnissen etwas Zeit zu geben, bevor wir das "Unglück" beweinen.

Es gibt keine "objektive Wahrheit": Deine "Betrachtungsweise" schafft die Wahrnehmung und die Wahrnehmung schafft die Erfahrung. Die Erfahrung, die die Wahrnehmung für Dich schafft, ist das, was Du Wahrheit nennst.
Deine Wahrheit ist das, was Du konkret erfährst und erlebst. Alles andere ist das, was jemand anders erlebt und erfahren - und was er Dir darüber berichtet hat.
Dies hat nichts mit Dir zu tun!


Alles ist so, wie es erscheint. Und Erscheinungen gründen sich auf Wahrnehmungen. Und Wahrnehmungen begründen sich auf Betrachtungsweisen. Und Betrachtungsweisen sind nichts objektives. Sie sind subjektiv. Sie sind nicht etwas, was Du erfährst, sie sind etwas, was Du wählst.

Das ist der Prozess, mittels Du etwas erschaffst. Dir geschieht nach Deinem "Glauben"!

Was Du "glaubst", entscheidest Du allein - niemand anderes!

Dies wird schon seit geraumer Zeit in der Wissenschaft dokumentiert: Der "Beobachter" eines Experiments "sieht das, was er erwartet - die Elektronen erscheinen als Welle oder Teilchen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Welle-Teilchen-Dualismus

Meditiert in der nächsten Zeit über diese Aussagen - sie können Eurer Leben verändern!

Einfach, in dem Ihr Euch klar macht, dass Ihr/ dass Du "entscheidest - also wählst", was Du aus der Summe an Möglichkeiten, die "gleichzeitig" existieren, aussuchst. Mehr dazu im nächsten Blog!


Ich wünsche Euch ein gesegnetes Osterfest -
habt Sonne im Herzen!


lichst Petra

 












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