Sonntag, 24. März 2013

Liebe Freunde,

Ostern naht....es wird nun ein Jahr, dass ich mit diesem Blog begann. Es fing damit an, dass sich meine Tochter "so zum Spaß" mit einer Freundin einen Blog "einrichtete". Sie schrieben nur irgendeinen Quatsch rein, als sie immer wieder nach sahen, wie viele auf  ihrem Blog waren, amüsierten sie sich.
Ich war darüber derart erstaunt, dass ich spontan sagte, ob sie mir auch einen einrichten möchten.
Gesagt - getan. Innerhalb ein paar Tagen war die Seite so gestaltet, wie sie ist.

Anfangs hatte ich nicht wirklich eine Idee, was ich schreiben möchte...aber es hat sich "einfach" so ergeben. Und nun ist es so, dass es sich zu einer lieben Gewohnheit etabliert hat, meine Gedanken, meine Resümees aus Büchern mit einer kleinen "Fangemeinde" zu teilen. Und nach dem Feedback zu urteilen, habe ich eine treue Leserschaft.

Heute möchte ich mich dem Thema widmen: Warum sind wir hier, was hat unser Leben für einen Sinn? Diese Frage - ich gehe einmal davon aus - hat sich schon jeder einmal gestellt. Viele sind zu der Überzeugung gekommen, dass wir unseren "Charakter" schulen sollen, dass wir "bessere Menschen" werden sollen. Das impliziert aber, dass wir von Geburt an "schlecht sind! Wer sich mit den verschiedenen Religionen auseinander setzt, hört ja immer wieder von der "Erbsünde". Dass dies die einzelnen Religionen etabliert haben, um uns Menschen "klein" zu halten, hat sich inzwischen rum gesprochen.

Aber welchen Sinn hat denn dann unser Leben? Unsere Seele - die ein Teil von Gott, dem Schöpfer, der Quelle ist - "weiß" bereits alles. Wir haben es aber bei unserer Geburt vergessen. Wir sind hier, um uns zu "erinnern". Wie eine Zwiebelschale schälen wir unsere "Unbewusstheit" ab und erinnern uns, dass es einen Ort gibt, wo alles nur LIEBE ist:

Unsere Seele ist bestrebt auf der Erfahrungsebene zu erleben, was sie weiß!

Das klingt aufs erste nicht spektakulär - was bedeutet das aber nun genau? Deine Seele weiß, dass Du Gott (den Schöpfer) nie verlassen hast und strebt danach, dies zu erfahren, dies zu er-leben. Das Leben ist ein Prozess, bei dem die Seele Wissen in Erfahren umwandelt. Und wenn das, was du gewusst und erfahren und erlebt hast, zu einer gefühlten Realität wird, ist dieser Prozess vollendet.

Zuhause (der Ort, wo unsere Seele hinstrebt - nach dem Tod)ist ein Ort namens "Vollkommene Vollendung. Es ist das durch das vollkommene Wissen und das vollkommene Erfahren und das vollkommene Fühlen zur Vollendung gekommene Bewusstsein von "Wer-Du-Wirklich-Bist. Es ist das Ende der Trennung zwischen DIR und der Göttlichkeit.

Diese Trennung ist eine Illusion, und deine Seele weiß das. Diese vollkommene Vollendung kann also als der Moment definiert werden, in dem die Trennung endet, als der Moment deiner Wiedervereinigung mit der Göttlichkeit.

Dieser Text ist entnommen aus dem Buch von Neale D. Walsch: Zuhause in Gott - Über das Leben nach dem Tod. Wer die anderen Bücher bereits kennt: Gespräche mit Gott weiß, dass in diesen Büchern Dialoge zu lesen sind: Neale fragt - "Gott" anwortet. Der geneigte Leser man einwenden, dass niemand mit Gott direkt sprechen kann, doch ist genauso die Bibel und viele andere Werke entstanden.
Heute nennt man das Channeling. Und jede Leserin/jeder Leser kann genauso Fragen an "Gott" richten und dann still werden und die Antwort, die dann im Inneren "hörbar" wird, als Antwort vom Schöpfer, der Quelle oder dem Hohen Selbst annehmen.

Dass, was Neale D. Walsch "getan" hat, kann im Prinzip "jeder" von uns. Er war damals sehr verzweifelt, hatte sein Leben nicht "im Griff" und in dieser Verzweiflung rief er "Gott" an und bat um Antworten, warum das Leben nicht gelingt, nicht so, wie er/wie wir es gerne hätten. In diesen Büchern werden viele, viele Fragen beantwortet. Fragen, die jeder von uns genauso/oder ähnlich stellen würde, wenn er mit Gott kommunizieren könnte.

Im dem oben erwähnten Buch geht es nun um das "Leben" nach dem "Leben". Gott "stellt fest", dass niemand ohne die Einwilligung der eigenen Seele "zufällig" stirbt. Das ist immer eine getroffene Entscheidung, selbst wenn jemand nachts während des Schlafes "stirbt" oder einen tödlichen Unfall hat. Für uns Menschen ist dies immer noch schwer zu verstehen, geschweige denn nachvollziehbar.

Und Menschen, die einen geliebten Angehörigen verlieren, braucht man im ersten Moment mit dieser Erklärung definitiv nicht kommen. Jeder Mensch braucht dann Zuwendung von Freunden, der Familie und nach einer gewissen Zeit können die Gedanken über den Tod der geliebten Person "geheilt" werden. Denn wenn man hört/liest, dass der Tod, vor dem wir uns alle schrecklich fürchten, eine "wunderbare Erfahrung" ist, die immer selbst gewählt ist und einen nicht "einfach überfällt", kann/darf die Angst weichen.

Wir haben ja in der Regel nur deshalb Angst, weil wir "denken", dass es "danach" aus ist bzw. dass es danach womöglich nicht "so schön ist wie hier auf der Erde". Es lohnt sich während des Lebens sich mit dem "Tod" zu versöhnen, denn dann kann man das Leben hier auf der Erde "erst einmal geniessen".

Eine Geschichte dazu: Ein Junge erfährt mit 16 Jahren, dass er ein Adoptivkind ist. Er möchte seine leibliche Mutter kennen lernen, sie ist aber erst einmal nicht auffindbar. Seine Adoptivmutter verspricht ihm aber, dass er sie an seinem 18. Geburtstag kennen lernen wird. Sie bemüht sich, diese ausfindig zu machen, sie findet sie aber nicht. An seinem 18. Geburtstag bekam der Junge ein Moped geschenkt und machte seine erste Tour damit. Er erlitt einen tödlichen Unfall. Die Familie des Jungen, es gab auch noch eine "leibliche Tochter" der Eltern, war geschockt. Die Mutter suchte Neale D. Walsch auf, um ihm die Frage zu stellen, warum das so passiert ist. Neale "empfing in etwa folgende Antwort:

1. Dem Jungen ginge es gut (in der nächsten Dimension)
2. Er sah an seinem 18. Geburtstag seine Mutter - die nicht mehr lebte!
3. Dies alles war einem Plan gefolgt.

Und er erklärte, welches "Zusammenspiel" möglich sein musste, um die Umstände so zu schaffen.
Alle daran "beteiligten Personen" mussten vor der Inkarnation "einverstanden gewesen sein.
Seine leiblichen Eltern, die Adoptiveltern, die leibliche Tochter der Eltern, der Fahrer des LKWs, unter dessen Räder der Junge kam und Neale selbst. Denn er hatte die Aufgabe, dies der Mutter zu erklären.

Wenn wir uns dies immer wieder vor Augen halten, dass alles einem höheren Plan folgt, können wir leichter mit eventuellen Schicksalsschlägen umgehen. Denn wir würden bei dem oben erwähnten Schicksal sowohl mit dem Jungen als auch mit der Adoptiv-Familie Mitleid haben und über die Ungerechtigkeit der Welt lamentieren.

Walsch`westliches Totenbuch bietet eine großartige Synthese der universellen Vorstellungen vom zyklischen Werden und Vergehen und gibt Antwort auf die Frage: Was passiert nach dem Tod?

Es lohnt sich wirklich, sich bereits Jetzt mit dem "danach" zu beschäftigen, zu "versöhnen".

Ich wünsche Euch nur das ALLERBESTE!
lichst Petra

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