Freitag, 25. Januar 2013

Hallo Ihr Lieben,

der Winter hat uns fest im Griff! Dabei sind doch stets zwei Herzen in unserer Brust - das Herz des (inneren) Kindes, das sich über Schnee freut und das Herz des Autofahrers, der die Auswirkungen nicht wirklich mag.....

In meinem letzten Beitrag hatte ich darüber geschrieben, wie man mit unangenehmen Gefühlen umgehen sollte - im besten Falle. Welche Auswirkungen all unsere Gefühle auf unseren Körper haben, werde ich im folgenden etwas näher beschreiben.

Wenn man bereits als Kleinkind von ein, zwei Wochen die Empfindungen der Mutter "spürt"...z.B. dass sie schlecht gelaunt ist, wenn sie nachts geweckt wird und gut drauf ist, wenn das Baby durchschläft. Auf all diese Empfindungen reagiert der Säugling. Wenn die Mutter übellaunig ist, zieht sich etwas in dem Kind zusammen. So wachsen wir auf - darauf angewiesen, wie die Menschen im näheren Umfeld auf uns "reagieren". Wir wissen alle nur zu gut, wie es sich "anfühlt" in unmittelbarer Nähe eines Menschen zu sein, der "schlechte Laune" hat. Am liebsten - wenn möglich - suchen wir das Weite. Und wie ansteckend ist doch auch die gute Laune einer fremden Person. Da wir alle mit Spiegelneuronen ausgestattet sind, empfinden wir "gleich unserem Nächsten" und das ist bei einem Säugling nun einmal die Mutter, der Vater und Geschwister, Großeltern etc...d.h. der Säugling ist der "Willkür" der Menschen um ihn herum ausgeliefert. Neulich sagte ein Coach bei einem Vortrag sehr treffend: Wenn wir geboren werden, spricht man immer von Entbindung - aber geboren werden wäre eine Verpflichtung. Denn wir "müssen" tun, uns "wohl verhalten" so wie es unsere Eltern wünschen.
Erst mit ca. 20 Jahren werden wir "entbunden".

Also "stecken" wir schon sofort nach der Geburt permanent im Wechselbad der Gefühle unserer Mutter oder einer Bezugsperson, die die meiste Zeit mit dem Kind zusammen ist. Was passiert aber, wenn wir schon so früh spüren, dass etwas mit uns nicht "stimmt", heißt dass die Mutter genervt ist, wenn wir Hunger anmelden oder ganz einfach Nähe brauchen. Wir "stecken" unsere Emotionen "weg" - sie fallen in die Körperlichkeit und sind in den Zellen "gespeichert". Und so geht das Tag für Tag, Jahr für Jahr. Wenn wir etwas größer sind und "zurecht gewiesen" werden, sollen wir nicht widersprechen, schlucken wir unsere Wut, unseren Zorn hinunter. Zumindest viele von uns haben das getan. Natürlich gibt es immer wieder Rebellen, die aufbegehren, aber oft werden sie dann verbal "nieder gemacht".

Und all das steckt uns sprichwörtlich in den "Knochen". Und je nach Charakter, Konstitution bekommt man als Kind, Jugendlicher oder Erwachsener das eine oder andere Zipperlein bis hin zu schweren, teils schon im Jugendalter chronischen Krankheiten.

Wenn wir unsere Emotionen immer wieder hinunter schlucken...sprichwörtlich, dann bildet unser Magen Säure, aber es kommt "nichts nach". Irgendwann gibt das dann eine Magenschleimhautentzündung - im schlimmsten Fall Magenkrebs. All unsere Wut, unsere Trauer, unsere Scham zeigt sich auf der Körperebene. Wenn jemand Schamgefühle hat, die aber permanent unterdrückt, wird er irgendwann einmal Pickel oder eine schlimme Akne bekommen. Und damit muss er auf die Straße, d.h. er muss sich seinen Schamgefühlen stellen.

Wie sehr Emotionen in unseren Zellen "gespeichert" sind zeigen neueste Untersuchen mit Menschen, denen ein Organ transplantiert wurde. Diese Menschen berichten alle übereinstimmend, dass sie das Gefühl haben, dass da "noch" etwas in ihnen wäre. Sie "spüren" andere, fremde Emotionen, verändern ihren Charakter. Es wurde von einem Fall berichtet, dass eine Person, die das Herz eines Mordopfers erhalten hat genau den Mord schildern konnte und durch diese Aussagen wurde der Täter überführt.
Märchen, Phantasie? Es klingt unglaublich - aber warum versucht denn der Körper immer das "fremde Organ" abzustoßen? Eine Thematik, mit der es sich lohnt, sich auseinander zu setzen.

Wenn Menschen depressiv werden, haben sie jahrelang Trauer unterdrückt. Wenn Jugendliche depressiv sind, kann es sein, dass sie eine nicht gelebte Trauer der Mutter oder des Vaters ausleben.
Oftmals ist es so, dass Kinder uns "etwas abnehmen" - niemals auf der bewussten Ebene.

Wenn Frauen Probleme mit der Gebärmutter bekommen, ist das immer ein ungelöstes Thema mit der Mutter. Bei Männern reagiert die Prostata auf ungelöste Konflikte mit dem Vater. Ein einfühlsamer Therapeut kann sofort die Thematik zuordnen, wenn ihm die körperliche Problematik geschildert wird.

Niemals bekommt man "rein zufällig" eine Krankheit. Sie entsteht immer, um uns aufzurütteln, uns aufmerksam zu machen. Der Körper als Bühne der Seele. Wenn Frauen ihr Frausein nicht lieben und eine ablehnende Haltung ihrer Weiblichkeit gegenüber haben, reagieren sie im schlimmsten Falle mit Brustkrebs.

Wir täten gut daran, unseren Körper liebevoll zu behandeln, ihm zu danken, dass er doch in den allermeisten Fällen sein Bestes gibt. Wir können mit unseren Zellen reden, ihnen liebevolle Gedanken schicken, unsere Organe segnen. Wir dürfen endlich "begreifen", dass unser Körper ein Geschenk ist und dafür sollten wir dankbar sein. Wenn wir in den Spiegel sehen und uns das nicht gefällt, was uns entgegen blickt, ist das Stress für den Körper, die Zellen. Dass sich irgendwann Zellen davon "abspalten" und gegen ein Organ "wenden", wundert bei dieser Betrachtungsweise nicht mehr.

Wenn wir uns permanent verurteilen - reagiert der Körper. Wenn wir ab Mitte 40 zu uns immer wieder sagen: Ja, ab Mitte 40 geht's los mit den Zipperlein....was wird unser Körper antworten? Er wird unserm "Wunsch" entsprechen. Denn unser Unterbewusstsein, in das sich solche Gedanken und die damit verbunden Emotionen senken, ist unser "Diener". Alles, was wir bestellen, führt es treu aus. Es hinterfragt nicht, ob das gut für uns ist. Deshalb - wie immer: Wir sind aufgefordert, immer wieder hinzuspüren, was uns unser Körper sagen will - er hat nur die Sprache der Empfindungen. Die können wir aber nur wahrnehmen, wenn wir uns ab und zu ein paar Minuten hinsetzen und einfach nur spüren. Wo zieht es, wo prickelt es, wo ist eine Verspannung. Wahrnehmen, annehmen und hin atmen - Aufmerksamkeit und "Zuwendung". Wir sind uns SELBST am nächsten.

Leider gehen immer noch viele Menschen zum Arzt, wenn irgend etwas anders ist im Körper, wenn Schmerz auftritt. Aber wie kann denn eine fremde Person, die ein paar Semester Medizin studiert hat und weiß, wo die Organe im Körper sind wissen, was mir "fehlt". Das kann man doch wirklich nur selbst. Er kann mutmaßen, kann eine Vermutung äußern, eine"Diagnose" stellen. Und da viele Menschen "glauben" - der Herr Doktor wird schon wissen, was mir "fehlt", geben sie die Verantwortung für ihren Körper ab. Das kann einem Todesurteil gleich kommen. Wenn der Mediziner die Diagnose Krebs stellt, reagieren die allermeisten mit einem Schock und "glauben" ganz einfach dieser Aussage.

Wenn so jemand sagen würde: Ich und Krebs, das ist ja lachhaft, sich umdreht und geht und mit sich Zwiesprache halten würde, wären unsere Krankenhäuser nicht so überfüllt und es müssten nicht so viele Menschen qualvolle "Behandlungsmethoden" über sich ergehen lassen, die ihre restliche Gesundheit noch mehr ruinieren.

Deshalb - Eigenverantwortung ist angesagt. Wir haben uns "krank" gemacht und nur wir - mit entsprechender Unterstützung - können uns auch wieder "gesund" machen.

Also - fangen wir jetzt damit an, liebevoll mit uns und unserem Körper zu sprechen - er wird es uns danken!!!

Robert Betz ist ein wunderbarer "Übersetzer" all dieser Thematiken. Ich kann nur wärmstens empfehlen, sich das eine oder andere You-Tube-Video von ihm anzuhören. Niemand kann so flüssig, so nachvollziehbar solche Zusammenhänge einer breiten Masse dar bieten. Ich danke ihm hier an dieser Stelle für sein Wirken!

http://www.youtube.com/watch?v=FaeMSRaUShw


Ich danke Euch von  en für Eure Aufmerksamkeit und für die vielen positiven Feedbacks!

Alles Liebe 
Petra










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