Sonntag, 17. November 2013





Liebe Freunde,

.....November - Schlehenzeit......ich hatte ein Marmeladenrezept der "fränkischen Marmeladenkönigin" nachgekocht, das sehr lecker schmeckt.....

Sammelt Schlehen, kocht sie, nehmt den Saft davon, Birnen und Bananen und einen Apfel, zusammen 1 kg mit 500 g Gelierzucker mit Rohrohrzucker....ergibt eine sehr leckere Marmelade......

Heute sind wir beim sechsten Teil :     Die zehn Geheimnisse des Glückes


                                            Die Kraft des Humors


Wann lachen wir aus vollem Hals, vor allem wann lachen wir überhaupt? Lächeln wir eigentlich mehrmals am Tag? Ich ertappe mich öfters dabei, dass ich, vor allem wenn ich alleine bin, ein ernstes Gesicht mache....warum eigentlich? Mit geht es allermeistens so gut, ich hätte guten Grund zu lächeln....warum tun wir es nicht? Wenn dann oftmals nur, wenn wir ein Gegenüber haben, dem wir

das Gefühl "Du bist jetzt willkommen" vermitteln möchten.

Es wäre aber für unser Menschsein, für unsere Psyche sehr gut, wenn wir öfters mal uns selbst zulächeln, vor allem vor einem Spiegel. Das hat nichts  mit "Selbstbeweihräucherung" zu tun, sondern

ist Achtung vor uns SELBST.

Lachen ist die beste Medizin - dieses alte Sprichwort birgt eine große Weisheit! Es ist bekannt, dass beim Lachen Hormone ausgeschüttet werden, die uns besser fühlen lassen. Ich denke, jeder, der schon mal herzhaft gelacht hat, fühlte sich danach stundenlang besser.

Man machte vor vielen Jahren eine lehrreiche Studie: Personen, die eine Aufgabe lösen sollten, wurde vorher ein "lehrreicher" Film gezeigt, der anderen Gruppe wurde vorher eine halbstündige Komödie geboten. Diejenigen, die eine halbe Stunde herzhaft gelacht hatten, waren dreimal schneller fertig.

Wenn wir immer versuchen jeder noch so unangenehmen Situation auch eine humorvolle Seite abzugewinnen, fühlen wir uns besser.
Eine Prise Humor, sich selbst nicht so wichtig nehmen hilft uns mit den alltäglichen "unangenehmen" Begebenheiten des Lebens besser umzugehen.

Viele von Euch werden diesen Text schon kennen, trotzdem passt er hierher: Er wurde einst von einer fünfundachtzigjährigen unheilbar kranken Frau geschrieben:

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich versuchen, das nächste Mal mehr Fehler zu machen. Ich würde nicht mehr so perfekt sein, sondern entspannter, nachgiebiger. Ich wäre alberner, als ich es bei diesem Trip war. Tatsächlich fallen mir nur sehr wenige Dinge ein, die ich so ernst nehmen würde. Ich wäre verrückter und weniger auf Hygiene bedacht.
Ich würde mehr Chancen ergreifen, mehr Reisen machen, mehr Berge besteigen, in mehr Flüssen schwimmen. Ich würde Orte besuchen, die ich noch nie gesehen habe. Ich würde mehr Eiskrem und weniger Bohnen essen.
Ich hätte mehr reale und weniger eingebildete Probleme.
Wissen Sie ich gehöre zu den Menschen, die vorbeugende Maßnahmen ergriffen, vernünftig und gesund lebten. Stunde um Stunde, Tag um Tag. Oh, ich hatte meine Augenblicke; und wenn ich noch einmal leben könnte, würde ich mehr von diesen Augenblicken sammeln. Augenblick um Augenblick.
Ich gehörte zu jenen Menschen, die niemals ohne Thermometer, Wärmflasche, Mundwasser, Regenmantel und Fallschirm unterwegs sind. Falls ich noch einmal leben könnte, würde ich mit leichterem Gepäck reisen.
Wenn ich noch einmal leben könnte, würde ich im Frühling früher anfangen barfuß zu laufen, und im Herbst später damit aufhören. Ich würde öfter Karussell fahren, mehr Sonnenaufgänge anschauen und öfter mit Kindern spielen. Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte. 
Aber das kann ich nicht.

Wir sollten uns schon jetzt immer wieder daran erinnern, wenn wir wieder einmal "zu streng" mit uns sind. Ich darf das nicht essen, ich sollte jenes zu mir nehmen....oh, ich habe vergessen, die Zähne abends zu putzen....oder was es auch immer ist.

Seien wir gnädiger mit uns, dann sind es auch die anderen. Das Leben soll uns Freude schenken - zumindest meistens. Die Zeiten, die gerade herausfordernd sind, umschiffen wir elegant, aber immer das Ziel vor dem Auge: Ein Leben, in dem wir immer mehr Freude spüren und lachen können.

Don`t worry - be happy....eines meiner Lieblingslieder......

http://www.youtube.com/watch?v=yv-Fk1PwVeU

Zusammenfassend merken wir uns:

Humor mindert Streß und erzeugt Glücksgefühle....
Lachen hilft uns, uns besser zu konzentrieren und Probleme zu lösen..
Wenn man nach dem komischen Aspekt einer Sache sucht, wird man sehr oft einen finden...
Statt zu fragen: "Was ist an dieser Situation schrecklich?" frag lieber: "Was ist daran komisch" oder
"Was könnte daran komisch sein?"
Denke immer an die Zwei-Schritte-Formel gegen den Streß: Reg Dich nicht über Kleinigkeiten auf.
Vergiß nie, dass die meisten Dinge im Leben Kleinigkeiten sind!

Ich wünsche Euch von Herzen eine tolle Zeit, viel Lachen und viel Freude!
Bis nächste Woche!
Petra







Freitag, 8. November 2013


Liebe Freunde,

heute sind wir beim fünften Teil unserer zehn Geheimnisse angelangt: Die Macht der Ziele

Haben wir alle Ziele, oder leben wir einfach so in den Tag hinein? Glauben wir, dass schon irgendetwas Nettes passieren wird, fokussieren aber unser Denken nicht auf ein erwünschtes Ereignis?

Wie sollen sich Dinge realisieren, wenn wir sie uns nicht vorstellen oder vornehmen? Gut, viele Menschen möchten gerne ein Haus haben. Das ist ein klares Ziel und die allermeisten erreichen das dann auch. Ich gehe einmal davon aus, wenn Menschen nicht in einem eigenen Haus wohnen, ist ihnen dies nicht wichtig genug.

Vielleicht möchten sie lieber reisen oder sich tolle Kleidung kaufen oder soll es doch der schicke Wagen sein? Dagegen ist ganz und gar nichts einzuwenden. Wenn man aber ziellos das Leben an sich vorüber ziehen lässt, wird es weiterhin mehr oder weniger unbedeutend sein.

Die allermeisten Menschen, die ich schon gefragt habe, welches Ziel im Leben sie haben, wussten es nicht. Sie konnten mir zwar sofort alles aufzählen, was sie nicht haben möchten: Von der Benzinpreiserhöhung über schlechtes Wetter. Wenn ich aber nicht weiß was ich möchte wie kann sich dann etwas im Leben ändern, etwas in mein Leben treten?

Es ist genauso, wenn wir zum Bäcker gehen, uns ins hinterste Eck stellen und warten bis die Verkäuferin ganz am Schluss fragt, was wir möchten und wir erwidern dann: Ich weiß nicht genau? Vielleicht eine Brezel oder doch lieber ein Stück Kuchen, oder nehme ich doch lieber ein Brot mit?

Niemand kann wissen, was DU möchtest, das musst Du schon selbst entscheiden! Natürlich kann man eine Auswahl dadurch treffen, dass wir feststellen, was wir alles nicht mögen. Aber dann ist es wichtig ein Ziel zu fokussieren. Sei es ein neuer Job, endlich seine Berufung finden, eine neue Wohnung, einen Partner, ein Kind, ein Haus am Meer!

Wenn wir krank sind und unser Ziel nicht ist, wieder gesund zu werden, werden wir krank bleiben. Es geht gar nicht anders. Ohne Ziel verliert das Leben seinen Sinn. Wir Menschen kennen nur zwei Arten von Motivation: Schmerz oder Freude. Den Schmerz wollen wir ganz klar vermeiden....obwohl, stimmt das in jedem Fall? Bei vielen Menschen, die mit emotionalem Schmerz aufgewachsen sind, sei es Streit in der Familie oder sonst unangenehmen Umständen, suchen sich wieder einen Partner, wo sie genau so etwas wieder erleben. Wir "möchten" immer das erleben, was wir kennen, ob es schön ist oder nicht.

Nehmen wir noch ein Beispiel: Ziele können Schmerzen ertragbar machen. Stellt Euch vor, Ihr habt schreckliche Bauchschmerzen und alle paar Minuten durchfährt Euch ein stechender Schmerz. Die Schmerzen sind so schlimm, dass Ihr weint. Wie fühlt man sich da?

Wie fühlt sich aber eine schwangere Frau, die sich so sehr auf ihr Kind freut? Sie erträgt die Schmerzen, weil sie weiß, dass sie am Ende ein Kind in den Armen halten wird. Sie freut sich, wenn die Schmerzen regelmässiger kommen, denn dann kommt das ersehnte Ziel, nämlich ihr Kind in Empfang zu nehmen. 

Es gibt eine Untersuchung der Harvard University. 1953 wurde beim Abschluss des Studiums gefragt, welche Ziele die Absolventen hätten. Was glaubt Ihr, wie viele der Menschen welche hatten? Drei Prozent nur - das ist schon erstaunlich! Sie wurden 25 Jahre lang "begleitet" und immer wieder befragt. Die drei Prozent hatten im Vergleich zu den Leuten, die sich keine Ziele gesetzt hatten glücklichere Ehen, waren gesünder und hatten mehr Geld zur Verfügung. So wundert es nicht, dass der Rest der Befragten weit unglücklicher war.

Wir wandeln nicht nur Nahrung in Energie um, sondern auch Begeisterung. Dinge, auf die wir uns freuen, geben uns den Motivationsschub, die einer Rakete zum Start verhilft. Wenn wir kein Ziel haben, motiviert es uns sehr wahrscheinlich nicht, morgens aufzustehen. Wenn man keine Träume hat, wofür lohnt es sich dann zu leben?

Es gibt eine gute Methode, die sogenannte Schaukelstuhltechnik: Man stellt sich vor, dass man an seinem Lebensende angekommen ist und im Schaukelstuhl über sein Leben und das Erreichte nachdenkt! An was würde man sich gerne erinnern? Was hätte man gerne getan? Wohin wäre man gerne verreist? Welche Beziehungen hätte man gerne geknüpft? Welcher Mensch wäre man gerne geworden? Diese Methode hilft uns dabei, langfristige Ziele zu benennen! 

Danach machen wir das mit kurzfristigen Zielen: mit Zehnjahres, -Fünfjahres, -Sechsmontae, -Einmonats-Zielen oder Tagesziele. Wenn wir uns für den heutigen Tag nichts vornehmen, wird er weiter so hin plätschern, wie die anderen Tage auch. Was kann man sich für einen Tag vornehmen?

Man kann sich morgen beim Aufwachen das Ziel setzen, den ganzen Tag über glücklich zu sein, jemanden anderen ein nettes Kompliment zu machen oder einer älteren Person die Tür aufzuhalten oder eine Tasche zu tragen. Denn wir erinnern uns - wenn wir jemanden anderem etwas Gutes tun, fühlen auch wir uns besser.

Wir brauchen immer einen Fokus, im besten Falle natürlich etwas, das uns Freude macht oder sie uns bringt, dann wenn wir jemanden anderem etwas Gutes tun.

Setzt Euch Ziele, es muss sich lohnen mit Freude weiterzumachen. Wir fassen zusammen:

Ziele geben dem Leben Sinn und Zweck.

Wenn wir ein Ziel vor Augen haben, konzentrieren wir uns mehr darauf, Freude zu erlangen als 
darauf Schmerzen zu vermeiden.

Ziele sind ein Grund morgens aufzustehen.


Ziele machen schwere Zeiten erträglicher und gute Zeiten besser.


Die Schaukelstuhlmethode hilft beim Finden langfristiger und kurzfristiger Ziele. Schreib deine Ziele 
auf ein Blatt Papier und lies sie morgens, tagsüber und vor dem Einschlafen.

Denk dran, die Schaukelstuhlmethode mindestens zwei Mal im Jahr anzuwenden, um sicherzustellen, dass deine Ziele noch aktuell sind.


Ich wünsche Euch viel Freude und spannende Erfahrungen beim Umsetzen!



lichst
 Petra








Sonntag, 3. November 2013

Liebe Freunde,

nach einer Woche Pause setzen wir unsere Reihe fort zu dem Thema: 

             Die zehn Geheimnisse des Glücks - Die Kraft des Selbstbildes

Welches Bild haben wir von uns? Sei es optisch, charakterlich, wissensmässig? Finden wir uns intelligent, erfolgreich? Sind wir mit uns im Großen und Ganzen zufrieden? Mit unserem bisherigen Leben, unseren Partnerbeziehungen, unseren Beziehungen zu Familie und Freunden?

Sind wir stolz auf all das, was wir schon geschafft haben? Sei es Ausbildungen, Familiengründung, Hausbau oder sonstiges?

Was trauen wir uns noch zu, wenn wir in Richtung 50 gehen oder sie schon überschritten haben?
Denken wir bereits an "unsere Rente" und zählen die Jahre, finden wir uns damit ab, dass jenseits der 60 das Leben dem "Ende" zugeht oder haben wir Lust, endlich das zu verwirklichen, wozu wir früher keine Zeit, keine Gelegenheit, kein Geld oder keine Lust hatten? 

Akzeptieren wir schon länger innerlich - vor allem, wenn es uns viele Bekannte sagen - dass mit zunehmenden Alter alles schwerer wird, länger dauert oder gar nicht mehr geht? Glauben wir auch daran, dass sich unser Körper verbraucht, dass die Gelenke alt und brüchig werden, weil sie abgenutzt sind? Wenn ja, werden wir unserem Körper beim "Alterungsprozess" zuschauen können. Dann werden wir das im Spiegel sehen -der sich durchaus in Äußerungen unserer Mitmenschen zeigen kann - dass Falten kommen und wir nicht mehr so schnell können.

Dass"altern" aber vorher bereits geistig beginnt, ist den meisten nicht bekannt. Hören wir doch schon zu lange und zu oft, meistens von den Eltern: Ja, im Alter werden halt die Augen schlechter, die Hörfähigkeit lässt nach und das Laufen wird beschwerlicher. Stimmt das - bei nüchterner Betrachtungsweise - wirklich? Ich finde nicht....ich kenne viele Junge, Jugendliche, die deutlich langsamer "laufen" (schleichen) als ich. Die bereits resigniert aussehen und sich genauso verhalten.
Die eine Figur aufweisen, die nicht zeigt, dass ihnen ihr Körper und ihr Aussehen etwas bedeutet.

Jugend, Frische beginnt im Kopf - altern auch! Also entscheiden wir uns doch für "forever young".
Mein Leitsatz seit vielen Jahren lautet: Ich gehe, stehe und bewege mich wie eine Zwanzigjährige,
wo ich natürlich von einer gesunden, vitalen Person ausgehe. Ich bemerke, wenn ich gehe, dass dieser innere Satz mich aufrecht und dynamisch laufen lässt.

Was glaube ich über mich? Denke ich ich bin ein Versager? Glaube ich wirklich, dass mir lernen schwerer fällt als in jungen Jahren? Ich kann das nicht bestätigen: Denn das, was mich wirklich interessiert, merke ich mir genauso leicht wie früher und das, was mich langweilt, merke ich mir auch heute nicht. Neugierde, Abenteuerlust - das sind alles Begriffe, die für Jugend stehen.

Wie kommen wir zu der Meinung, die wir von uns haben? In unserer Kindheit und Jugend waren bei uns allen bestimmte Szenen mit unseren Eltern oder Lehrern, die aufgrund einer Note ein Urteil über uns gefällt haben. Hatten wir schlechte Noten, hieß es, wir wären faul oder dumm oder auch beides.

Wir übernahmen dieses Urteil ungeprüft. Auch wenn uns eine leise innere Stimme sagte, dass das nicht stimmt, weil uns Chemie einfach nicht interessiert, "glaubten" wir den anderen. Und mit dieser Meinung über uns selbst laufen wir seit Jahrzehnten herum. Und wenn uns etwas nicht gleich gelingt, wispert die Stimme im Hintergrund: Na klar, ich wusste es ja, ich bin faul und dumm. Diese Äußerung ist uns gleich einer Brandmarkung aufgedrückt und mit ihr im Hintergrund gleichen wir all unsere Erfahrungen ab.

Wenn wir uns aber klar machen, dass die Chance geboren zu werden 1: 300 000  Milliarden stand, auch nachdem wir uns "unsere Eltern ausgesucht" hatten. Statt unserer hätten 300 000 Milliarden völlig andere Menschen geboren werden können. Aber wir haben es geschafft. Aber nicht nur das. In der Weltgeschichte hat es noch nie so jemanden gegeben, der so ist wie wir und wird es auch nicht mehr so einen geben, wie wir es sind.

Wie fühlt sich das an? Diese Einmaligkeit? Sie ist doch genauer betrachtet umwerfend! 

Jeder von Euch hat wahrscheinlich schon einmal in einen Spiegel auf der Kirmes gesehen. Da gibt es welche, da sind wir breit und klein, dann gibt es welche, da sind wir lang und groß. Spiegelt uns der jeweilige Spiegel aber unseren wirklichen Körper? Nein, es sind Zerrspiegel, sie zeigen nicht das wahre Bild. Zum Glück wissen wir, wie wir aussehen, denn wir alle haben uns schon einmal in einem normalen Spiegel gesehen.

Wie wir aussehen und wie wir sind erhalten wir durch die Reaktionen der anderen. Wenn uns jemand sagt, wir wären faul, können wir es glauben. Aber die Personen, die uns dies sagen, tragen ihre eigenen Vorurteile über sich mit herum und können uns niemals einen "wirklichen" Spiegel anbieten. Er wird immer verzerrt sein durch eigene falschen Sichtweisen.

Viele Menschen bringen das Verhalten ihrer Mitmenschen und die Person durcheinander. Wenn ein Kind oder ein Partner etwas tut, was uns nicht gefällt sind wir nicht mit dem Verhalten aber doch nicht mit der ganzen Person nicht einverstanden.

Wie können wir die Meinung, die wir über uns haben, ändern? Uns helfen dabei Affirmationen, das sind Sätze, die wir oft genug zu uns selbst sagen, denn so sind ja auch die Glaubenssätze entstanden, die wir ungefiltert durch unsere Eltern uns zu eigen gemacht haben.

Sie helfen uns, eine neue Meinung über uns zu bilden. Dazu bedarf es aber einer stetigen Wiederholung. Denn das, was wir bisher über uns geglaubt haben, ist auch nicht durch einen einmal ausgesprochenen Satz zu unserer Überzeugung geworden. Das haben uns unsere Eltern oder Erzieher sicher öfters gesagt und kleine Kinder übernehmen ungefiltert die Aussagen der Erwachsenen, denn wir "glauben" unseren Eltern erstmal alles. Denn die müssen es ja wissen. Für uns Kinder waren das die "Götter".

Ich bin ein liebevoller, intelligenter, einzigartiger Mensch wäre z.B. ein Satz, den wir uns immer und immer wieder am besten laut oder auch im stillen sagen können. Erst mal wird sich innerer Protest melden, wie ...das stimmt doch gar nicht....aber mit der Zeit wird die "gegnerische Stimme" immer leiser. Nach dem Motto: Wenn ich es immer wieder höre, wird es schon stimmen.

Eine weitere gute Möglichkeit Verhalten zu ändern, ist das so tun, als ob. Wenn wir uns "eigentlich für unattraktiv" halten, sollten wir bei der nächsten Gelegenheit, bei einer Party z.B. uns ein schickes Kleid anziehen, uns unter die Leute mischen und so tun, als ob. Die Reaktion der anderen wird eine andere sein und durch das Feedback bekommen wir die Bestätigung, dass die anderen doch gerne mit uns zusammen sind.

Eine weitere Methode ist Dinge zu suchen, die wir an uns mögen. Da gibt es vieles, wir "trauen" uns nur nicht, uns es einzugestehen. Nehmen wir uns vor 30 Tage lang jeden Tag, immer dann, wenn uns Mangelgedanken, egal wegen was kommen, uns auf eine gute Eigenschaft von uns zu konzentrieren.

Das kann z.B. sein, dass wir gut zuhören können, schöne Augen haben, mitfühlend sind oder was auch immer. Wenn wir danach suchen, finden wir ganz sicher viele solcher Eigenschaften. Und indem wir uns auf sie konzentrieren, werden sie verstärkt und andere nehmen sie auch wahr. 

Ich hatte es schon einmal in einem Beitrag geschrieben. Nach einer Aussage eines Autors sollen wir uns immer wieder, wenn wir unterwegs sind, innerlich sagen: Ich bin attraktiv, ich bin attraktiv! Das nehmen die anderen Menschen auf und man erntet bewundernde Blicke. Ich hatte das einmal ausprobiert und war überrascht und gleichzeitig fasziniert, wie einfach das, was es in mir "denkt" auf andere wirkt.
Denn wenn ich das viele Minuten lang innerlich rezitiere, "fühle" ich mich plötzlich attraktiv und die Außenwelt als Spiegel reagiert augenblicklich. Wer es nicht glauben möchte, probiert es bitte selbst aus. 

Zusammengefasst können wir festhalten: 

Wir sind das, wofür wir uns halten. Wir sind das, was wir glauben zu sein. Um mit dem Leben zufrieden zu sein, muss ich erst mit mir zufrieden sein.

Jeder Mensch ist einzigartig und etwas Besonderes.

Die Mitmenschen sind unsere Spiegel, sie sind aber Zerrspiegel.

Um Komplexe und negative Überzeugungen zu überwinden und ein positives Selbstbild zu erzeugen, muss ich:

Erstens heraus finden, woher sie stammen und ob sie zutreffen.

Zweitens um sie zu verändern, muss ich mir täglich Affirmationen vorsagen, also so affimieren, wie ich sein möchte. 

Drittens so handeln, wie ich sein möchte und viertens mich fragen, was ich an mir mag und schätze.

Ich wünsche Euch viel Freude und Erfolg bei Eurer "Umdenk-Phase". Anders denken heißt anders fühlen....

Herzlichst
Petra






Montag, 21. Oktober 2013


Liebe Freunde,

heute setzen wir die Reihe fort mit der Kraft des Augenblicks. Dies ist das dritte Geheimnis.

Was ist damit gemeint? Dass wir im Hier und Jetzt präsent sind. Das bedeutet, dass wir "bei der Sache" sind die wir gerade machen. Sei es Auto fahren, abspülen, über die Straße gehen oder uns mit jemanden unterhalten.

Habt Ihr Euch nicht auch schon sehr oft dabei ertappt, dass Ihr im Gespräch seid und "gar nicht zuhört", was Euch Euer Gegenüber gerade erzählt. Sondern in Gedanken ganz woanders, entweder "formuliert" Ihr bereits die Antwort auf das Gesagte oder Ihr überlegt gerade, was Ihr einkaufen sollt, während Euer Nachwuchs Euch vom unmöglichen Lehrer erzählt.

Wo sind wir denn meistens? Sind wir da, anwesend, bewusst, präsent? Oder kreisen unsere Gedanken um "Vergangenes", "Versäumtes", "Nicht-wieder-gut-zu-machendes?"

Wann findet Leben statt? Im Hier und Jetzt, wann sonst? Wenn ich aber nicht "zuhause" - sprich präsent bin wie kann ich dann das Leben "voll auskosten". Denke ich an Vergangenes habe ich Schuldgefühle, denke ich an die noch nicht eingetretene Zukunft, mache ich mir Sorgen.

Thomas Carlyle schrieb einst: Unsere wichtigste Aufgabe besteht nicht darin, zu erkennen, was verschwommen in der Ferne ist, sondern das zu tun, was klar vor Augen liegt.

Der Philosoph Montaigne meinte: Mein Leben war erfüllt von schrecklichen Unglücksfällen, von denen die meisten niemals eintrafen...

Das fatale an der Sache ist: wir "manifestieren" immer...wenn wir uns schlecht fühlen wegen Vergangenem oder Zukünftigem "kreieren" wir weiterhin Umstände, die uns schlecht fühlen lassen.

Wenn wir aber von Augenblick zu Augenblick leben sind wir immer im Jetzt. Leben findet immer "Jetzt" statt, nicht gestern, das ist vorbei und auch nicht morgen, denn das ist noch nicht eingetroffen.

Das Leben ist nichts anderes als das Aneinanderreihen von Augenblicken. Wenn wir "glücklich" sind, sind wir dies meistens nur "einen Augenblick lang", sei es wenn uns ein kleines Kind anstrahlt, oder wir eine schnurrende Katze streicheln oder einen wunderschönen Sonnenuntergang sehen.

Das indianische Gedicht mit dem Titel Begrüßung des anbrechenden Tages
zeigt uns das sehr schön:

Betrachte diesen Tag!
Denn er ist Leben, das Leben des Lebens selbst.
In seiner kurzen Dauer liegen alle Wahrheiten und Wirklichkeiten deiner Existenz:
Die Freude des Wachsens
Der Ruhm der Tat,
Der Glanz der Schönheit.

Denn das Gestern ist nur ein Traum
und das Morgen nur eine Vision.
Doch wenn Du heute richtig gelebt hast wird 
jedes Gestern
zu einem Traum des Glücks
und jeder Morgen zu einer Vision der Hoffnung.

Also schaue dir diesen Tag genau an!
Dies ist die Begrüßung des anbrechenden Tages.

Kalidasa

Entscheidend für ein bewusstes Leben ist immer den Augenblick "bewusst" zu leben/erleben.
Dann erschaffen wir viele schöne Augenblicke aneinanderreihend wie Perlen an einer Kette.

Das Leben im Augenblick verhindert Reue, überwindet Angst und mindert Stress.
Betrachte jeden neuen Tag wie einen Neuanfang, ein neues Leben!

Wenn wir uns dies zu Herzen nehmen, sollte es uns immer leichter fallen, uns das Leben unserer Wünsche zu kreieren!

Ich wünsche Euch viel Erfolg bei all Eurem Tun!
Alles Liebe
Petra







Samstag, 12. Oktober 2013



....wir setzen unseren Beitrag über die Zehn Geheimnisse des Glücks fort.....

....konntet Ihr ein bisschen "trainieren" Eure Einstellung zu den Dingen zu ändern? Was war dann?
Habt Ihr Euch manches Mal ganz einfach aufgrund Eures Willens dazu entschieden, etwas positiv zu sehen, statt negativ....

Ich hatte ebenso ein paar Gelegenheiten zu "üben": Meine Tochter war dieser Tage extrem genervt aus der Schule nach Hause gekommen. Sie ist sonst sehr ausgeglichen, aber die Schule schafft es doch manches Mal, schlecht drauf zu sein.

Ich bemerkte, wie  meine Laune in den Keller sank und ich wurde etwas sauer, weil sie ihren Frust an mir abließ. So kenne ich sie gar nicht. Was war geschehen: Ich hatte Widerstand, weil sie nicht so war, wie sonst....Nach ein paar Minuten des innerlichen "grollens" ob ihrer schlechten Laune entschied ich mich "bewusst": Sie darf sauer sein! 

Man wird es nicht für möglich halten, aber nach ein paar Minuten war der Zauber vorbei. Einfach, als ich meinen Widerstand aufgab (das was ist, mag ich nicht) und "erlaubte" da zu sein, verschwand "es" - in diesem Fall die schlechte Laune.

Mir wurde nachträglich ganz übel bei der Vorstellung, dass ich jahrzehntelang die "Launen" meines Partners, der Kinder, meinem Chef etc. "nicht haben wollte" und sie durch diesen Widerstand "am Leben" - in meinem Leben - hielt.

Ein weiterer Umstand war gestern zu beobachten: Ich fuhr mit meiner Enkeltochter zu mir nach Hause.
Fast die ganze Zeit hatten wir einen großen LKW direkt vor uns. Ich mag das immer gar nicht, weil ich keinen Überblick über den Verkehr habe. Meine Enkeltochter und ich grollten die halbe Strecke.
Plötzlich "fiel" mir ein, ich könne den LKW einfach "lieben" - sprich akzeptieren. Was geschah, eine Minute später bog er ab. 

Um weiter üben zu können, fuhr wieder ein - dieses Mal kleinerer Kastenwagen vor mir her - auch er störte meine Sicht. Ich wartete nicht so lange, sagte innerlich "ich liebe Dich" und prompt bog er ab.
Der geneigte Leser mag wieder einwenden, dass das alles Zufall war. Für mich nicht, selbst meine Enkeltochter "bekam Spaß daran, das zu lieben, was man eigentlich "hasst"....

Ich kann nur jedem empfehlen: Probiert es aus, es kostet nichts - außer vielleicht etwas Überwindung.

So, das wollte ich Euch nicht vorenthalten, bevor wir uns dem zweiten Geheimnis des Glücks zuwenden:

                                                     Die Kraft des Körpers

Die Kraft der Bewegung? Was ist damit genau gemeint? Dass wir trainieren sollen, Sport machen, laufen, tanzen....Dass muss nun nicht gleich das Fitnessstudio sein, jeder steht da nicht drauf. Ich hatte mich einmal dafür angemeldet und "musste zwei mal die Woche hin", damit sich die Investition auch lohnte. Das hat mir die Freude an der Bewegung genommen. Nichts desto trotz - Bewegung ist enorm wichtig. Man kann joggen gehen, zuhause auf einem kleinen Trampolin springen, Yoga-Übungen machen, schwimmen oder Fahrrad fahren. Aber es tut auch ein straffer Spaziergang, denn das Tageslicht kommt natürlich auch dazu. Wer den ganzen Tag sitzend in geschlossenen Räumen verbringt, kann auf Dauer nicht gut drauf sein und einen gesunden Körper haben. Es ist bekannt, dass in den dunklen Wintermonaten viele Menschen depressiv werden, weil das Tageslicht fehlt, denn nur da wird Vitamin D gebildet.

Schaut Euch mal jemanden an, der deprimiert ist. Der wird immer mit gesenktem Kopf und zur Brust gezogenen Schultern herumlaufen. Was würde passieren, wenn er ganz einfach "aufgrund seines Willens" seine Haltung ändert? Gerader Rücken, der Kopf aufrecht, als würde er wie an einem Faden in die Höhe gezogen werden, Schultern gerade, Knie leicht gebeugt, das Becken leicht nach vorne gekippt.

Wenn man diese Haltung einnimmt, vergeht augenblicklich eine Depression, den in dieser Haltung kann es einem nicht schlecht gehen. Das funktioniert natürlich auch anders herum. Wenn wir aus Nachlässigkeit nicht auf unsere Haltung achten, werden wir depressiv. Diese Tatsache entspringt nicht der Phantasie, sondern "klinisch beweisbaren" Doppelblindstudien.

Auf die Haltung hatte sich schon Prof. Norbekov bezogen in seinem vor ein paar Jahren erschienen Buch: "Eselsweisheit oder wie Sie Ihre Brille loswerden".

Unser Ausdruck beeinflusst unsere Stimmung. Wenn Ihr Euch schlecht fühlt, dann ballt eine Faust, springt in die Höhe und schreit "Ja" - ja wirklich schreien. Ich garantiere, dass Ihr Euch danach besser fühlt.

Wir haben im Laufe unseres Lebens viele "Anker" geschaffen, bei denen, wenn sie aktiviert werden, wir uns schlecht fühlen, z.B. das Geräusch eines Zahnarztbohrers. Selbst wenn wir selbst nicht "dran" sind und dieses Geräusch hören, fühlen wir uns schlecht.

Das kann man natürlich auch umgekehrt, also positiv einsetzen. Denkt an eine besonders schöne angenehme Situation, egal, wie lange sie schon her ist....und immer, wenn dieses unglaubliche tolle Gefühl in Euch hochsteigt, setzt einen "Glücksanker", welchen könnt Ihr selbst entscheiden. Ihr könnt Euch in den rechten kleinen Finger zwicken, oder leicht an eine Schulter tippen. Das wiederholt Ihr so oft, das kann schon fünf bis sieben mal sein, bis, wenn Ihr diesen "Anker" berührt, das Glücksgefühl einsetzt. Auch das könnt Ihr jederzeit, in jedem Stau, anwenden.

So funktioniert die Werbung: Wenn ein Produkt verkauft werden soll, werden Emotionen geweckt. Der zukünftige Kunde wird also, wenn er das Produkt kauft, "glauben", dass ihm der Besitz dessen "gute Gefühle" beschert. Denkt an den Cowboy auf seinem Pferd und Marlboro - das sollte einem Mann das Gefühl der Freiheit bringen.

Des weiteren muss natürlich an die Ernährung gedacht werden. Wer wahllos Fast-Food in sich rein schlingt, noch dazu zwischen Tür und Angel muss sich nicht wundern, dass nach einer gewissen Zeit der Körper streikt. Gebt mal Diesel in einen Benziner und schaut wie weit Ihr damit fahren könnt.....
das würde niemand bewusst seinem Auto antun. Aber der Körper, unser "wichtigstes Gefährt", kann ruhig mit Fertignahrung aus der Tiefkühltruhe "abgespeist" werden - im wahrsten Sinn des Wortes.
Nicht zu vergessen, diese ganzen "Light-Produkte". Sie enthalten alle das gefährliche Aspartam.
Wer näheres dazu wissen möchte, findet genug dazu im Internet. Ich bin schon seit Jahren hellhörig, wenn auf - auch leider bei Bio-Produkten - "ohne Zucker" prangt. Lest die Inhaltsstoffe, dann ist alles klar.

Medizinische Forschungen haben gezeigt, dass Rutin, dass im Buchweizen vorkommt vorteilhaft auf unsere Gehirnzellen wirkt und helfen kann, Menschen aus einer Depression "herauszuholen".

Wichtig ist viel Gemüse, leicht gegart, brauner Reis, Hirse, Vollkornbrot. Diese Ernährung bewirkt, den Blutzuckerspiegel zu regulieren und mindert Gereiztheit und wirkt Stress entgegen.

Diese Säule ist genauso wichtig wie die erste, die Kraft der Einstellung.

Wenn jemand chronisch krank ist, aber nicht bereit, seinen Lebensstil zu ändern und nur glaubt, wenn er ein paar Tabletten "einwirft", die ihm der Arzt verordnet hat, dann geht es ihm besser, begeht einen Trugschluss. Das Gegenteil wird der Fall sein. Die Nebenwirkungen der Medikamente machen ihn erst richtig krank. Dazu gibt es schon seit geraumer Zeit gute Literatur auf dem Markt.

Wir fassen zusammen:

- Bewegung beeinflusst das Gefühl!
- Training lindert Stress und löst eine chemische Reaktion aus, die unser Wohlbefinden steigert.
- Trainiert regelmässig - falls möglich täglich - ca. 30 Minuten lang-
- Die Haltung beeinflusst die Gefühle. Eine gerade Haltung erzeugt gute Laune.
- Glücksgefühle können jederzeit durch einen Anker ausgelöst werden.
- Die Nahrung, die wir zu uns nehmen, beeinflusst unser Befinden.
- Vermeide Beruhigungsmittel wie Kaffee, Tee, Alkohol, zuckerhaltige Nahrung und künstliche 
   Zusatzstoffe.
- Iss viel frisches Obst und Gemüse, Körner, Samen und Hülsenfrüchte. Vermeide Fleisch und - 
  Wurstwaren und Kuhmilch. Besser noch gespritztes Obst als "Fleisch aus Massentierhaltung".
  Wir essen die Hormone, die Angst der Tiere mit.
- Je reiner wir werden, desto mehr reagieren wir darauf, was wir zu uns nehmen.
- Der Mangel an Tageslicht kann zu Niedergeschlagenheit führen. Haltet Euch, wenn es irgend-
  wie geht mindestens eine halbe bis Stunde im Tageslicht auf. Im Winter am besten in der 
  Mittagszeit.

Ich weiß, dass es schwer sein kann, Gewohnheiten zu ändern. Nehmt Euch nicht zuviel auf einmal vor. Besser kleine Schritte als eine radikale Änderung, die man dann nicht durch hält.

Ich verabschiede mich mit den Worten:

                           In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist

Ich grüße Euch herzlich - bis nächste Woche!
Petra

Samstag, 5. Oktober 2013


Liebe Freunde,

ich grüße Euch ganz herzlich!

Den Weg des Herzens gehen - was bedeutet das? Das heißt, wir folgen unserem Herzen, nicht mehr dem Verstand. Wir prüfen stets, wenn wir vor einer Entscheidung stehen, welcher Stimme wir folgen möchten. Dem des Herzens oder dem des Verstandes? 

Woran erkennen wir die Stimme des Herzens? Wir erkennen sie daran, dass sich eine Entscheidung  "gut anfühlt", wir fühlen uns wohl bei dem Gedanken, etwas zu tun oder zu lassen.

Das erste Gefühl, wenn wir einen Schritt weitergehen wollen, kann Angst sein. Dieses Gefühl bringt der Verstand hervor, denn das Ego hat Sorge, dass es "verschwinden" könnte. Dann leuchten die "Alarmlampen" auf. Stellen wir uns diesem Gefühl, lassen wir es da sein, erlauben wir ihm zu sein, denn wir haben es einmal erschaffen.

Wenn das Gefühl der Angst da sein darf/durfte, kann es wieder gehen. Und dann kann sich Freude einstellen, die Freude, wenn wir der Stimme unseres Herzens folgen. Wir wissen "ganz genau" ob wir an diesem Ort, bei diesen Menschen, bei dieser Arbeit bleiben möchten, wir spüren es ganz genau.

Folgen wir dem - wir werden dafür belohnt werden...

Wer den Weg der Wahrheit geht, wird nicht fehlen.
Konfuzius

Wie versprochen, werde ich heute das erste Geheimnis des Glückes beschreiben:

                                                Die Kraft der Einstellung

Wann bin ich glücklich? Dann, wenn ich mich dafür entscheide, es zu sein! So einfach soll es sein? Ja, wir müssen uns nur erlauben JETZT glücklich zu sein. Man ist so glücklich, wie man sein will!
Ist das eine "provokante Aussage"? Nein, es ist die Wahrheit. Denn wir entscheiden darüber, ob das Glas für uns halb voll oder halb leer ist. Wer sonst? Wenn es halb voll ist, bin ich "glücklich", wenn ich mich entscheide, es als "halb leer" zu sehen, bin ich "unglücklich".

Viele von uns sind so erzogen worden, lieber das "Schlimmste" zu erwarten und wenn es nicht so schlimm ist, können wir uns freuen. Das ist eine fatalistische (http://de.wikipedia.org/wiki/Fatalismus) Haltung, die uns eher schadet denn nützt.

Ihr könnt eine kleine Übung machen: Schaut Euch in dem Raum um, in dem Ihr Euch gerade befindet!
Achtet auf alles, das braun ist. Dann schließt die Augen und beschreibt alle blauen Gegenstände, die sich im Raum befinden. Ich gehe jede Wette ein, dass niemand etwas "blaues" wahr genommen hat.

Genauso ist es im Leben: Ich sehe immer das, nach dem ich Ausschau halte. Halte ich Ausschau nach "unangenehmen Dingen", werde ich nur solche wahr nehmen. Beschliesse ich aber nach den guten Gelegenheiten Ausschau zu halten, werde ich diese sehen. Also: Wie ist die Welt? Gut oder schlecht?
Sie ist so, wie ich mich entscheide, sie zu sehen.

                    Zufriedenheit muss dem Verstand entspringen.
                    Jener, der die menschliche Natur so wenig kennt,
                    dass er bei seiner Suche nach dem Glück alles ändert,
                    außer seiner Anlage, wird sein Leben in fruchtlosen
                    Bemühungen verschwenden und das Leid, das er
                    beseitigen möchte, vervielfachen.

Egal, was uns im Leben passiert, wir entscheiden, wie wir darüber denken. Wenn wir unsere Arbeit verlieren, ist das Glück oder Unglück? In jeder Krise ist immer eine Chance enthalten, sagt ein altes chinesisches Sprichwort. Wenn wir uns nach dem Verlust des Arbeitsplatzes auf die Suche begeben, haben wir die Chance uns eine neue Arbeit zu suchen, die eher unseren Neigungen entspricht.

Dasselbe können wir bei Beziehungsthemen beobachten: Wenn jemand verlassen wird, kann er es als Tragödie bezeichnen. Oder er kann sich nach dem ersten Schmerz sagen: Wer weiß, vielleicht finde ich einen Partner, der besser zu mir passt.

Jemand, dem ein Arzt diagnostiziert hat, nur noch ein paar Monate zu leben, der kann jeden Morgen als ein Geschenk sehen...(wobei man natürlich die Diagnose als solches anzuzweifeln hat).

So liesen sich noch viele weitere Beispiele anführen. Wir fassen zusammen:

Das erste Geheimnis des Glücks - die Kraft der Einstellung

                - Mein Glück ist gegründet auf meiner Einstellung zum Leben.
                - Ich bin so glücklich, wie ich es mir zu sein erlaube. Von jetzt
                   an werde ich mir erlauben, glücklich zu sein.
                - Wenn ich das Beste erwarte, werde ich es sehr oft bekommen.
                - Ich kann mich jederzeit, an jedem Ort für das Glück entscheiden.
                - Jede Erfahrung hat eine positive Seite. Von heute an werde ich
                   in allem und jedem nach dem Positiven Ausschau halten.

Wir können uns in jeder schwierigen Situation folgende Fragen stellen:

               1. Was ist daran positiv? 
               2. Oder was könnte positiv daran sein?
               3. Was ist noch nicht vollkommen?
               4. Was kann ich tun, um die Situation verbessern?
               5. Und wie kann ich dabei Spaß haben?

Glück entspringt der Dankbarkeit. Von heute an werde ich nach Dingen Ausschau halten, für die 
ich dankbar sein kann.

Allein meine Gedanken, nicht die Umstände, entscheiden darüber, ob ich glücklich oder unglücklich bin. Wenn ich der Herr meiner Gedanken bin, bin ich Herr meines Glückes.

Versucht Euch die nächste Woche nur diese Einstellung zu eigen machen und schaut dann mal, wie Ihr Euch fühlt!

Von Herzen nur das ALLERBESTE für Euch!
Petra





Samstag, 28. September 2013


Liebe Freunde,


....ich lade Euch zu einer Tasse Tee oder Cappuccino ein.....um folgendes mit Euch zu teilen:


      ...Geben ist seliger denn Nehmen.....


Was wollen wir seit vielen Jahren in unserem Industriezeitalter? Wir, zumindest viele Unternehmer wollen eines: ein Produkt verkaufen um Geld zu verdienen. Das ist im Prinzip eine völlig legale Angelegenheit. Aber warum geht es dann vielen Menschen schlecht, vielen sogar sehr schlecht. Sie haben Depressionen, Burn-out, viele chronische Krankheiten.


Wir arbeiten entweder als Selbständige oder als Angestellte um Geld zu verdienen. Die Unternehmer meistens um sehr viel Geld zu verdienen. Es wird getüftelt und überlegt, recherchiert, es werden Markterhebungen gemacht. Was für ein neues Produkt könnte kreiert werden, um es zu verkaufen?


Was genau ist in den meisten Fällen das wahre Motiv dahinter? Geld zu verdienen, Umsatz zu machen, das steht - sicher gibt es immer glorreiche Ausnahmen - an erster Stelle. Was steckt dahinter? Das Ego zu befriedigen - das sich bei steigenden Absatzzahlen gut fühlt - oder ein edles Motiv? Was kann ich tun, um anderen Menschen zu helfen. Das kann natürlich ein Produkt sein, etwas, das uns hilft, den Alltag leichter zu meistern....wir denken da an viele hilfreiche Küchengeräte wie Staubsauger, Waschmaschine, Spülmaschine etc.


Sind solche Firmen aber wirklich jahrzehntelang mit schwarzen Zahlen am Markt? Ja, wenn immer das Motiv stimmangebend ist, den Menschen zu helfen. Wenn aber der Profit an erster Stelle steht, kann ein schneller Erfolg zu verzeichnen sein, aber langfristig sicher nicht.


Welche Menschen sind denn auf Dauer "erfolgreich"? Diejenigen, die den Menschen aus tiefstem Herzen etwas Gutes tun, die helfen wollen!


Erinnern wir uns an Situationen, wo wir spontan, ohne nachzudenken, einem Fremden unsere Hilfe angeboten haben. Wir sehen jemanden fragend umherlaufen. Oft fragen wir doch, ob wir helfen können. Wenn wir es dann konnten, fühlen wir uns hinterher gut. Wer hat nicht schon einer älteren Person einmal über die Straße geholfen, einem Kind etwas gereicht, zu dem es nicht hochlangen konnte?


Wie fühlten wir uns danach? Gut, es gab uns ein gutes Gefühl. Wenn wir anderen eine Freude machen, verschenken wir etwas und bekommen die Freude oder Dankbarkeit des anderen mehrfach zurück.


Das erklärt mir auch, warum ich sehr gerne anderen Menschen Komplimente mache, ein gutes Essen lobe, einer freundliche Bedienung ein gutes Trinkgeld gebe. Ich gebe, aber gleichzeitig bekomme ich ganz viel zurück.


Das funktioniert aber nur, wenn ich es reinen Herzens tue, nicht "um zu"....etwas zu erhalten.


Es gibt viele Biografien von wirklich reichen Menschen, die alles gehabt haben, was man sich mit Geld kaufen kann, die aber trotzdem einsam oder gar krank waren.


Was nützt einem mehr: Ein Sack voll Geld und ohne Freunde zu sein, oder nur das "notwendigste" zu besitzen, aber mit guten Freunden gesegnet zu sein? Ich denke, letzteres. Klar, wenn man immer knapp bei Kasse ist, wünscht man sich sehnlichst, sich einmal alles leisten zu können. Aber ob es einen glücklich macht, dauerhaft glücklich ist zweifelhaft.


Ich hatte vor ein paar Jahren eine ganze Zeit eine alte Dame im Altenheim betreut, einfach so, es war mir ein Bedürfnis. Ich ging jedes Mal erfüllt nach Hause. Einmal schob ich eine Dame, die seit Jahren in dem Altenheim war und nur spärlich Besuch bekam, mit ihrem Rollstuhl zum nächst gelegenen Supermarkt. Sie war so glücklich, einfach mal rauszukommen und etwas anderes zu sehen. Die Freude, die ich ihr geschenkt hatte, kam "gefühlt" 1000fach zu mir zurück.


Wenn wir täglich danach Ausschau halten, ob wir jemanden helfen können, das können Kleinigkeiten sein, werden wir eine Freude ernten, die uns tief beseelt. Das kann man jedem empfehlen, vor allem Unglücklichen, Einsamen, Menschen, die keine Aufgabe mehr haben.


Es ist bekannt, dass Menschen, die in Rente gehen, oftmals sehr schnell krank werden und sterben. Weil sie nicht mehr "gebraucht" werden, weil sie niemand mehr um Rat fragt. Diejenigen, die sich aber eine "SINN-volle" Aufgabe suchen, etwas "Ehrenamtliches" und anderen Menschen mit ihrem Wissen, mit ihrer Lebenserfahrung helfen können, werden sich gut fühlen und erfüllt sein.


Liebe wird mehr, wenn wir sie verschenken.....und "man ist nicht mehr mit seinem eigenen "Unglück" beschäftigt. Wer gibt - hat genug! Wer viel hat, wird vom Leben/Universum wiederum "beschenkt", denn man strahlt ja aus, das man genug hat....was auch immer: Liebe, Wertschätzung, Geld...etc.


Das Leben folgt Gesetzmässigkeiten - sie wirken, ob wir sie kennen oder nicht. Wenn wir sie aber kennen können wir entscheiden, ob wir uns danach richten wollen oder nicht. Dann liegt es in unserer eigenen Verantwortung, dann können wir sie nicht mehr auf unseren Nächsten abwälzen.


Wir kennen das Gesetz der Schwerkraft, der Elektrizität, sie wirkt, ob wir daran glauben oder nicht.

Wenn ich trotzdem etwas Schweres auf meinen Fuß fallen lasse, muss ich damit rechnen, dass er schmerzt. Es liegt also in meiner Verantwortung, wie ich mit den bekannten Gesetzen umgehe.

Viele mögen nun einwenden, sie kennen oder kannten die Gesetze des Lebens nicht. Dann haben sie/hatten sie Recht. Aber jetzt ist die Zeit, dass uns all dies "Wissen" wieder zugänglich ist, es war lange genug verborgen und nur ein paar wenigen vorbehalten. Das sind die, die die Welt regieren wollten. Aber nun wissen wir auch, erfahren immer mehr, wie das "Leben gelebt" wird.


Also übernehmen wir die Verantwortung - Wissen, ohne zu handeln ist fahrlässig.


Ich werde in den nächsten Beiträgen jedes einzelne der Zehn Geheimnisse des Glücks vorstellen!


Dann gibt es keine Ausrede mehr, Ihr hättet es nicht gewusst!


Alles, alles Liebe!

Petra